Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Zum Nationalfeiertag findet im Wiener Stephansdom am kommenden Montag wieder die traditionelle "Österreich-Feier" statt. Dem Gottesdienst steht heuer der ehemalige Feldkircher Diözesenbischof Klaus Küng vor. Die Feier beginnt um 17 Uhr mit Bläserfanfaren und gesungenen Mariazeller-Rufen. Danach führt zu Marienliedern eine Lichterprozession durch den Dom, ehe daran das Pontifikalamt "Für Heimat und Vaterland und die bürgerliche Gemeinschaft" anschließt. Zum Abschluss des Gottesdienstes erklingen u. a. die Bundeshymne und das Geläut der Pummerin, der größten Glocke Österreichs. "Geweiht der Königin von Österreich, damit durch ihre mächtige Fürbitte Friede sei in Freiheit", heißt es auf der Inschrift der Glocke.
Auch im Marienwallfahrtsort Mariazell wird jedes Jahr am Nationalfeiertag ein besonderer Festgottesdienst gefeiert. Die Festmesse um 10 Uhr, die zugleich den offiziellen Abschluss der Wallfahrtssaison markiert, wird von Superior P. Michael Staberl geleitet. Musikalisch mitgestaltet wird der Gottesdienst vom Wiener Friedrich Lessky Chor mit der "Messe in G" von Franz Schubert.
Um 10:15 Uhr feiern am Nationalfeiertag alle Communities aus der Grazer Pfarre St. Andrä gemeinsam die Hl. Messe in verschiedenen Sprachen und unterschiedlichen Musikstilen. Beim Einzug, begleitet von einer ruandischen Trommlergruppe, werden viele Mitfeiernde die Fahne ihres Herkunftslandes tragen. Die musikalische Gestaltung wird getragen von der Nigerianischen, der Ruandischen und der Latino-Gemeinde, sowie der internationalen Singgruppe St. Andrä. Berührend sind auch die Lieder in aramäischer Sprache, der Sprache Jesu. Die Lesungen werden auf spanisch und englisch gelesen, und auch die Fürbitten werden in den vielen Sprachen der Mitfeiernden vor Gott getragen. Nach dem Gottesdienst wird zur Agape mit internationaler Kulinarik geladen.