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Mit einer stimmungsvollen Feier wurden am Freitag der Weidendom sowie der Erlebnis- und Besinnungsweg in Rein offiziell eröffnet. Rund 150 Gäste, darunter Schülerinnen und Schüler der Volksschule Eisbach-Rein, Jugendliche des BG Rein, Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Lebenswelten Kainbach sowie zahlreiche ehrenamtliche Unterstützer:innen und Projektpartnerorganisationen, darunter ProHolz Steiermark, das Stift Rein, der Seelsorgeraum Rein, die Marktgemeinde Gratwein-Straßengel sowie die Berg- und Naturwacht, feierten die Eröffnung des in gemeinsamer Zusammenarbeit entstandenen Natur-, Bildungs- und Begegnungsraumes.
Bereits zu Beginn der Feier wurde spürbar, worum es bei diesem Projekt geht: Menschen zusammenzubringen und die Natur mit allen Sinnen erlebbar zu machen. Die Moderation der Veranstaltung übernahm die Landjugend Eisbach-Rein. Sie stellten den von ihnen gestalteten Erlebnis- und Sinnesweg sowie den Weidendom vor und gaben Einblicke in die Idee und Entstehung des Projekts. Dabei wurde deutlich, dass der Weidendom und der Erlebnisweg Orte sind, an denen Menschen die Natur bewusst wahrnehmen, zur Ruhe kommen und Gemeinschaft erfahren können.Bürgermeisterin Doris Dirnberger und Abt Philipp Helm würdigten das große Engagement aller Beteiligten und betonten den Weidendom als generationenübergreifenden Ort der Begegnung, Bildung, Naturverbundenheit und Spiritualität.
Der Erzählkünstler Frederik Frans Mellak verlieh der Segensfeier mit dem Märchen „Die glückliche Weide“ eine besondere Atmosphäre und setzte eindrucksvolle Akzente zu Themen wie Klimawandel, Gemeinschaft und Verbundenheit. Musikalisch bereicherten die Kinder der Volksschule Eisbach Rein sowie Schüler:innen des BG Rein die Feier mit Liedbeiträgen und einem schwungvollen „Wald Rap“.
Persönliche Statements von Kindern, Jugendlichen und Vertreter:innen der beteiligten Organisationen machten sichtbar, wie viel Engagement, Teamarbeit und Begeisterung in den Bau des Weidendoms und des Erlebnisweges geflossen sind – von der sechsjährigen jüngsten Helferin bis zum 83 jährigen Mitwirkenden.
Im Zentrum der von Ritualbegleiterin Waltraud Salzger gestalteten Feier stand der Gedanke „Alles ist miteinander verbunden“, inspiriert von Laudato si’. Die Verbundenheit von Mensch, Natur und Umwelt sowie die Bedeutung von Vielfalt und Zusammenhalt wurden eindrucksvoll hervorgehoben.
Der Weidendom, der von öffentlichen Mittel des Bundes, Landes und EU gefördert wird und der von der Landjugend Eisbach-Rein gestaltete Erlebnis- und Sinnesweg sind frei zugänglich und stehen Besucherinnen und Besuchern jeden Alters offen. In den kommenden Wochen starten Workshops für Schulen sowie die ersten Waldführungen. Alle natur- und waldinteressierten Menschen sind dazu herzlich eingeladen.
Martina Laubreiter
martina.laubreiter@graz-seckau.at
+43 676 8742 2483
Weitere Informationen zum Weidendom