© Foto: Wolfgang Zarl

Unsere Priester machten eine gute Figur am Spielfeld - für einen Stockerlplatz reichte es allerdings nicht. - Foto: Wolfgang Zarl

Mit einem dreifachen Halleluja auf Rang 10

Österreichs "Himmelsstürmer" verbesserten bei der Priester-EM ihren Vorjahreserfolg. Portugal verteidigte seinen Titel.

"Wir haben intensiv um ein Wunder gebetet, das dürften aber auch die anderen getan haben. Heuer erreichten wir immerhin Platz 10", berichtet der Tormann und Kapitän der österreichischen Priesternationalmannschaft Hans Wurzer schmunzelnd von der Priester-Fubßall-Europameisterschaft in Košice, Ostslowakei (1. bis 4. Februar). Der Pfarrer von Ybbs/Donau erinnert daran, dass es im Vorjahr bei der Heim-EM nur zu Platz 14 gereicht hat. Wurzer weiter zur Stimmung: "Die Europameisterschaft war so populär, dass einzelne Spiele sogar im slowakischen Fernsehen live übertragen worden sind."

Sieg für Portugal

Durchgesetzt haben sich - wie erwartet - unter den 15 teilnehmenden Nationen die Favoriten: Titelverteidiger Portugal siegte vor Polen und Kroatien. "Diese Länder konnten auf einen riesigen Pool an jungen Priestern zurückgreifen und wurden professionell von einem Trainerstab betreut", so Wurzer. Aber auch er konnte aus über 3600 österreichischen Priestern auswählen. Im kommenden Jahr ist entweder Italien oder wahrscheinlicher Kroatien mit Split Austragungsort. Entschieden sei es aber noch nicht.

Für die Diözese Graz-Seckau waren zwei Priester im Team dabei: Alfred Jokesch, bekannt für seine Kolumnen im Sonntagsblatt, als Kaplan im Pfarrverband St. Leonhard - Ragnitz - Kroisbach und Geistlicher Assistent der Diözesansportgemeinschaft, sowie Karol Pytraczyk, Kaplan in Gnas.

Ein dreifaches Halleluja

Sportdechant Daniel Kostrzycki, Pfarrer von Neumarkt und St. Martin: "Wir hatten viel Spaß und da war viel Lebensfreude zu spüren. Es kamen Priester aus ganz Europa zusammen und brachten ihre Traditionen mit. Alle Teams sangen fröhlich ihre nationalen Lieder. Wir stimmten unter anderem 'I am from Austria' von Rainhard Fendrich an." Um sich richtig zu motivieren, ruft das österreichische Team vor jedem Spiel ein ehrfurchtsvolles, dreifaches "Halleluja". Die katholischen Geistlichen bekamen aber auch viel von der Slowakei zu sehen: So wurden die Sehenswürdigkeiten und Wallfahrtsorte besucht und stimmungsvolle Gottesdienste im lateinischen und byzantinischen Ritus gefeiert.

Platzierungen: Platz 1: Portugal, 2. Polen, 3. Kroatien, 4. Bosnien, 5. Ungarn, 6. Weißrussland, 7. Slowakei, 8. Ukraine, 9. Rumänien, 10. Österreich, 11. Italien, 12. Montenegro, 13. Tschechien, 14. Kasachstan, 15. Slowenien

Wolfgang Zarl

 





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