Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Die „Berufsgemeinschaft der Laien im pastoralen Dienst“ der Diözese Graz-Seckau kam von 29. September bis 1. Oktober im Bischöflichen Bildungshaus Schloss Seggau zu ihrer traditionellen Herbsttagung zusammen. Unter dem Leitwort „Meine Rolle in der Pastoral – unsere Rolle als Berufsgemeinschaft“ setzten sich die Tagungsteilnehmer:innen intensiv mit den tiefgreifenden Veränderungen ihres Berufsfeldes im Zuge des weltkirchlichen und diözesanen Erneuerungsprozesses auseinander.
Die Relevanz dieser Themen wurde im Vorfeld durch eine umfassende Mitgliederbefragung im August 2026 bestätigt, die vom Vorstandsteam rund um die Vorsitzende Silke Brunner und ihre Stellvertreterinnen Esther Murg, Maria Ladenhauf und Elisabeth Rexeis initiiert wurde.
Am Dienstag wurde das neue Generalvikariat mit der Doppelspitze Generalvikar Weihbischof Johannes Freitag und Diözesandirektor Lukas Grangl vorgestellt und das neue Servicecenter Pastoral eröffnet, das den Mitgliedern fortan als moderne administrative Drehscheibe zur Seite steht und als gemeinschaftliche Doppelspitze geleitet wird. Geistigen Tiefgang und zahlreiche Informationen sowie Gedankenanstöße brachte das Referat von Weihbischof Johannes Freitag.
Auch wurden all jene Kolleginnen geehrt, die ihre Berufsbegleitung erfolgreich abgeschlossen und ihre Zertifikate verliehen bekommen haben. Alle neuen Mitarbeiter:innen nutzten die Gelegenheit, sich offiziell vorzustellen und jene, die in nächster Zeit in den Ruhestand treten werden, wurden mit einem großen Dankeschön verabschiedet.
Am Nachmittag verlagerte sich die Arbeit in verschiedene Workshops, in denen sich die Teilnehmenden intensiv austauschten. Ein besonderer Akzent wurde parallel durch die Präsentation der Fotoausstellung „Die Kirche ist weiblich“ gesetzt. Am Abend feierte die Berufsgemeinschaft eine gemeinsame Heilige Messe in der Wallfahrtskirche am Frauenberg, zelebriert von Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl.
Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des intensiven Studienteils, der von der Bischöflichen Vikarin für Synodalität und Kirchenentwicklung der Diözese Gurk, Barbara Velik-Frank, begleitet wurde. Mit Blick auf das Abschlussdokument der Weltsynode und den diözesanen Strukturwandel wurden die sich verändernden Rollenmuster in den Blick genommen. Der gemeinsame Reflexionsweg führt weg von rein hierarchischen Denkmustern hin zu einer gelebten „Theologie des Ermöglichens“.
Moderiert von Susanne Ebner-Benedikt (Prozessbereichsleiterin Innovation & Entwicklung sowie Organisationsentwicklung der Diözese Graz-Seckau) nahm die Berufsgemeinschaft am Donnerstag die brennenden Zukunftsthemen des eigenen Berufsfeldes ins Visier.
Andrea Raich, Pastoralreferentin im SR Schilcherland, Bearbeitung: Katrin Leinfellner
Die Berufsgemeinschaft der Laien im pastoralen Dienst umfasst Pastoralreferent:nnen und pastorale Mitarbeiter:innen, die in Pfarren, in der kategorialen Seelsorge (Krankenhäuser, Pflegeheime ...) sowie diözesanen Einrichtungen und dem Ordinariat tätig sind.