Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Pilgern hat immer Saison. Dem berühmtesten Pilgewerg - dem Jakobsweg nach Santiago de Compostella - folgend, soll nun ein neuer Langstreckenweg entstehen: In Form des europäischen Johannes-Paul-II.-Pilgerprojektes zwischen Krakau und Rom. Tourismusstaatssekretärin Elisabeth Zehetner hat mit ihrem polnischen Amtskollegen Ireneusz Ras die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit ausgelotet.
"Österreich verfügt mit rund 100 Pilgerwegen und einem Wegenetz von etwa 30.000 Kilometern über eine starke Basis für nachhaltigen Tourismus", hat die Staatssekretärin vor allem den Fremdenverkehr im Fokus. Das internationale Johannes-Paul-II.-Projekt biete die Chance, bestehende Angebote über Ländergrenzen hinweg zu vernetzen, neue Gästegruppen anzusprechen und die beteiligten Regionen international sichtbarer zu machen.
Pilgern ist freilich mehr als Kommerz. Das von Polen und Italien betriebene Johannes-Paul-II.-Projekt orientiert sich am Jakobsweg, auf dem 2025 mehr als 530.000 registrierte Pilgernde Santiago de Compostela erreichten. Das Johannes-Paul-II.-Projekt soll eine langfristige europäische Partnerschaft schaffen, die Spiritualität und grenzüberschreitende Begegnung verbinde.
In der Steiermark soll der Weg an Mariazell vorbeiführen; der Wallfahrtsort zieht jährlich rund 500.000 Besucherinnen und Besucher zwischen Mai und Oktober an. Für die Streckenplanung verwies Österreich auf bestehende internationale Routen wie die Romea Strata als mögliche Anknüpfungspunkte. Der steirische Abschnitt der Romea Strata führt in zehn Etappen vom niederösterreichischen Annaberg nach Mettnitz in Kärnten.
Quelle: Kathpress, Red
Seit mehr als 850 Jahren wird in Mariazell das Evangelium verkündet, und die Menschen nehmen dieses gute Wort mit hinein in den Pilgerweg ihres Lebens.