Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Das Wood Vision Lab gibt es seit 12 Jahren. Nun startet man in Weiz mit einem neuen Forschungszentrum durch; am 10. August war Spatenstich. Man versteht sich als „Innovationshub für Hightech-Holz“ bzw. als internationale Schnittstelle zwischen Forschung, Anwendung, Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft. Ziel sei es, die Entwicklung und industrielle Anwendung von ökologischen Leichtbau-Hybridwerkstoffen aus Holz und biobasierten Materialien voranzutreiben, heißt es beim Spatenstich.
Schon jetzt arbeite das Wood Vision Lab mit internationalen Unternehmen wie BMW, Volkswagen und Siemens Mobility zusammen. „Forschungsarbeiten der vergangenen zwölf Jahre haben gezeigt, dass Holz auch dort eingesetzt werden kann, wo es bislang kaum erwartet wird; etwa bei Seitenaufprallträgern, Stoßstangen, Batteriewannen, Dach- und Unterbodenkonstruktionen von Fahrzeugen oder Komponenten für die Luftfahrt“, heißt es in der Pressinformation des Forschungszentrums.
Die Diözese ist aufgrund der kirchlichen Wälder ein idealer Partner bei diesem Projekt, meint Ökonom Martin Halmer. Der Wald sei wichtig für das Klima und andererseits leide er unter dem Klimawandel. „Es geht um neue Baumsorten, aber auch um eine bessere Verwertung des Holzes, denn bei Laubholz werden derzeit rund zwei Drittel verbrannt, weil sie als Tischler- oder Furnierholz nicht geeignet sind“, so der Ökonom. Er hofft, dass dieses weltweit einzigartige Forschungslabor dem nachwachsenden Rohstoff Holz neue Möglichkeiten eröffnen wird – ganz im Sinne von Papst Franziskus und seiner Umweltbotschaft „Laudato si“.
Quelle: Medieninfos, Diözese Graz-Seckau
Am Wood Vision Lab sind das Innovationszentrum W.E.I.Z. (Stadtgemeinde Weiz), die Weizer Woodsolutions GmbH (je 25,5 %), die SFG – Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (19 %), Joanneum Research, die TU Graz sowie die Diözese Graz Seckau (je 10 %) beteiligt. Das Projekt wird von der EU, vom Bund und dem Land Steiermark gefördert.