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"Teamsport Fußball fördert Brüderlichkeit"

Auch Papst Benedikt XVI. ist Fußballfan: Alle sollen dazu beitragen, dass die EM im Geist des Friedens und der ehrlichen Freude erlebt wird.

Kurz vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft hat Papst Benedikt XVI. auf die Vorzüge des Mannschaftssports hingewiesen. Teamsport wie Fußball sei auch "eine Schule, die Achtung vor anderen, auch sportlichen Gegnern, sowie persönliche Opfer für das Wohl der Gruppe lehrt", schrieb der Papst am Mittwoch an die katholische Bischofskonferenz Polens.

Beim Sport könnten die Talente jedes Spielers einer Mannschaft wahrgenommen werden, heißt es: "Mit einem Wort: Er hilft dabei, sich über die Logik des Individualismus und Egoismus, die oft das menschliche Miteinander prägen, zu einer Logik der Brüderlichkeit und Liebe zu erheben, die es erlaubt - auf jeder Ebene - eine Gemeinschaft aufzubauen, die das Wohlergehen all ihrer Mitglieder fördert."

Benedikt XVI. ermutigte alle, dazu beizutragen, dass die EM als ein Ausdruck der "edelsten menschlichen Bestrebungen und Tätigkeiten erlebt wird, im Geist des Friedens und der ehrlichen Freude". Zugleich dankte er der katholischen Kirche in Polen, dass sie für die Fußballfans eigens Gebetstreffen und Messen anbietet. Er bete für Seelsorger, freiwillige Helfer, Spieler, Fans und die EM-Organisatoren, so der Papst.

Die EM beginnt am Freitagabend in Warschau mit der Partie Polen gegen Griechenland. Das Endspiel findet am 1. Juli in der ukrainischen Hauptstadt Kiew statt.

Kathpress