© Foto: 3D Panorama Visual Studio Povoden

Innenraum Graz-St. Christoph/Thondorf - Foto: 3D Panorama Visual Studio Povoden

Rundherum sehenswert

Über 150 steirische Kirchen sind bereits in 360°-Panorama-Ansicht online zu bestaunen – und bald auch auf einer App für Smartphones.

Die Schönheit der Steiermark – und vor allem ihrer Kirchen – hatte es Nicola Povoden angetan. Sein Traum: die Innenansichten aller Kirchen Internetusern ins Haus zu liefern. Über Georg Plank, Leiter des Amtes für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation in der Diözese Graz-Seckau, wurde schließlich die Verbindung zu den steirischen Pfarren geschaffen – und im April rollte die „Panoramawelle“ los: über 150 Panoramen konnten bisher angefertigt werden.

Alle bisherige angefertigten Panoramen ansehen >

Bisher wurde vor allem in der Süd-, Ost- und Weststeiermark fotografiert, ab sofort geht es in Richtung Norden – wenn das Wetter passt, denn bei strahlendem Sonnenschein kommen die Gebäude natürlich viel besser zur Geltung. Von fast allen bisher aufgenommenen Kirchen gibt es eine Außen- und eine Innenansicht.

Die „Kunden“ sind zufrieden. Die Pfarre Hartberg zum Beispiel ließ gleich sechs Panoramen verschiedener Kirchen (Stadtpfarrkirche, Karner, Schölbing, Kalvarienbergkirche, St. Anna und Maria Lebing) anfertigen. Pastoralassistent Andreas Pichlhöfer: „Mit den Panoramaaufnahmen unserer Kirchen haben die Menschen die Möglichkeit, von überall einen virtuellen Einblick in die sehenswerten Gottesdiensträume zu bekommen. Viele werden dabei ermutigt, persönlich vor Ort die Kirchen zu besuchen und zu bestaunen.“

Neben der diözesanen Webseite sind die jeweiligen Panoramen auch auf den Pfarr-Webseiten, auf www.3dpanorama.at und auf www.kleinezeitung.at zu finden – und in naher Zukunft auch in einer App für Android- und Apple-Smartphones. Die „Steirer-App“, die ab September 2011 kostenlos im Android Market und im Apple Store erhältlich sein wird, ist ein Tourismusführer, der über GPS in der Nähe liegende Tourismusziele und eben auch Kirchen anzeigt. Die gewählten Ziele lassen sich dann auch in 3D betrachten.

So wird's gemacht

Herr Nicola Povoden beim Erstellen einer PanoramaaufnahmeDas Erstellen einer Panoramaaufnahme beinhaltet einige Arbeitsschritte, die höchste Genauigkeit erfordern: Mit einer Spiegelreflexkamera, einem Spezialobjektiv (Fischaugenlinse) und einem Stativ mit speziellem Nodalpunktadapter, der es ermöglicht, eine Kamera rund um einen fixierten Punkt zu drehen, werden maximal 32 Aufnahmen des gewünschten Raumes erstellt.

Danach werden diese mittels Datenverarbeitungsprogramm und den dazugehörigen Spezialkenntnissen bearbeitet und zu einem Kugelpanorama zusammengesetzt. Anschließen wird das ganze noch animiert, sodass man sich im Raum virtuell bewegen kann, als ob man direkt vor Ort wäre.

Einen zweiten Blick wert

Alle Kirchen sind sehenswert – ein paar Panoramen offenbaren jedoch neben dem Bauwerk auch die wunderschöne Umgebung: Der Blick rund um die Josefikirche in Schwanberg bietet zusätzlich ein Panorama des Ortes, von Hartberg-St. Anna sieht man weit ins Land hinein, auch St. Anna am Lindenberg bietet eine hübsche Aussicht.

Auch moderne Kirchenbauten sind zahlreich vertreten, als Beispiele seien Graz-St.-Lukas, Thal, Mitterdorf, Bärnbach, Graz-Schutzengel, Graz-Süd oder Graz-Kroisbach angeführt.



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