Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Freudige Stimmung herrschte unter den Anwesenden im südsteirischen Schloss Seggau, als am 02. Juni 2026 im Zuge eines Festaktes der „Würdigungspreis der Diözese Graz-Seckau für vorbildliches Wirtschaften“ – kurz Wirtschaftspreis der Diözese Graz-Seckau“ – verliehen wurde.
Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl verlieh den Preis an acht steirische Unternehmen, die vorbildlich in den Bereichen Nachhaltigkeit, Mitarbeiterorientierung und wirtschaftliche Herausforderungen vorgehen.
In seinen Eröffnungsworten legt Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl den Fokus auf die Menschen in der Wirtschaft, „es sind jene die entscheiden, die, die Hand anlegen. Dass es uns im Miteinander gut geht, haben wir der Wirtschaft zu verdanken.“ Außerdem weist er darauf hin, dass es bei der Arbeit nicht nur ums Schaffen geht, sondern primär um den Menschen dahinter: „Gott hat uns in die Welt gestellt, damit wir schaffen, also ‚wirtschaften‘, wir tragen für diese Welt Verantwortung. Wir als Kirche stehlen uns nicht davon, sondern sehen und wertschätzen diesen Einsatz“.
An der Preisverleihung nahmen in diesem Jahr auch wieder Spitzenvertreter der steirischen Politik und Sozialpartnerschaft teil. Unter ihnen Landesrätin Simone Schmiedtbauer, Arbeiterkammerpräsident Josef Pesserl, Wirtschaftskammerpräsident Josef Herk und Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner. Sie überreichten gemeinsam mit Diözesanbischof Krautwaschl den Preis – eine eigens geschaffene Skulptur des renommierten Künstlers Stefan Glettler sowie eine bischöfliche Auszeichnungsurkunde. Weiters waren auch Unternehmer und Vorjahrespreisträger Hans Roth, Weihbischof Johannes Freitag, Abt Gerhard Hafner und Wirtschaftsdirektor Franz Pichler vom Stift Admont unter den Gästen des Festaktes, der von Oliver Zeisberger moderiert wurde.
Peter Hochegger, geschäftsführender Vorsitzender des Fonds für Arbeit und Bildung und Initiator des Preises, betonte in seiner Laudatio, dass dieser Preis ein Zeichen für die Menschenwürde sei, denn „alle Preisträger leben dies täglich“. Insgesamt beschäftigen die Preisträger ca. 3.000 Mitarbeiter:innen, „die Wirtschaft trägt die gesellschaftlichen Institutionen in Hinblick auf Gesundheit, Soziales, uvm.“.
Abt Gerhard Hafner, dessen Admonter Wirtschaftsbetriebe ebenfalls ausgezeichnet wurden, brachte es in seinen Dankworten auf den Punkt: „Ein Arbeitsplatz ist etwas Wertvolles und ich freue mich und bin stolz darauf, dass wir so vielen Menschen Arbeit geben dürfen“.
Der Würdigungspreis der Diözese Graz-Seckau geht auf eine Initiative des Fonds für Arbeit und Bildung der Diözese Graz-Seckau zurück und wurde dieses Jahr bereits zum dritten Mal verliehen.
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Benediktinerstift Admont
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Bernhard Schwarzenegger, Geschäftsführer Fonds für Arbeit und Bildung der Diözese Graz-Seckau
bernhard.schwarzenegger@graz-seckau.at
+43 676 8742-2422
fonds-fuer-arbeit@graz-seckau.at