Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Die Lange Nacht der Kirchen am 29. Mai 2026 dreht sich zwischen 17 und 24 Uhr rund um das Thema „MUTeinander“ – „Mut“ und „miteinander“ gleichermaßen. Braucht es viel Mut, um teilzunehmen? Vielleicht bei einer Glockenführung oder beim erstmaligen Mitsingen bei außergewöhnlichen Musikstücken. Doch viel mehr geht es um Inspiration, was der Mut und das Miteinander zusammen bewegen können – in rund 300 Angeboten an 80 Orten quer durch die Steiermark. Der offizielle Start erfolgt um 19 Uhr im Grazer Dom mit einer heiligen Messe, die unter dem Motto „MUTeinander“ steht. Den Schlusspunkt setzt von 23 Uhr bis Mitternacht das bewährte Lichterlabyrinth sowie Speise, Trank und Musik im Hof des Grazer Priesterseminars.
Ein Blick ins Programm dieser Nacht zeigt, wie vielfältig „MUTeinander“ sein kann. Da gibt es Orte, an denen gefragt wird: „Wer macht uns Mut?“ – etwa bei den „Mutmachern“ in der Evangelischen Kirche in Bad Mitterndorf, wo es um Mut zur Stille, Mut zur Dankbarkeit, Mut zum Helfen oder Mut zum positiven Wort gehen wird. Mut klingt auch – in Musik. Bei „Mut-Hören – Mut-Singen – Mut-Beten“ in der Altkatholischen Auferstehungskirche in Graz geht es um die Kraft durch das gemeinsame Singen. „Denn Mut entfaltet sich oft genau dort, wo wir nicht allein sind“, sagt Constanze Grininger-Ofner, Referentin für die Lange Nacht der Kirchen in der Katholischen Kirche Steiermark.
Von Mut wird auch erzählt werden, z.B. im Kircheneck in Graz, wo Menschen ihre „MUTgeschichten“ teilen. „Leise, ehrlich, unaufgeregt, und gerade deshalb so kraftvoll“, so die Programmreferentin. Das mutige Programm weite den Blick, so wie bei „Mut. Musik. Menschlichkeit“ in Graz-Mariahilf, wo Mut gesellschaftlich gedacht wird: Als Engagement für Gerechtigkeit, als Gespräch über eine Welt, in der wir leben wollen. Braucht es Mut, etwas Neues zu probieren und aus der eigenen Komfortzone zu kommen? „Auf jeden Fall“, meint Constanze Grininger-Ofner. Gelegenheit dazu gebe es in der Grazer Zinzendorfgasse 3 beim Programmpunkt „Kost(bar) – MUT zum Probieren“. Verschiedene Religionsgemeinschaften werden dort ihre Traditionen und typischen Speisen präsentieren. Zu echten „MUTProben“ für Jung und Alt lädt man gar in St. Veit am Vogau.
„Bei Mut denken wir an etwas sehr Persönliches: Meinen Mut, meine Entscheidung, meinen Schritt. Aber was geschieht, wenn wir Mut teilen? Wenn daraus etwas Gemeinsames wird?“, macht Referentin Grininger-Ofner neugierig auf Mutiges. Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl ergänzt: „Ich wünsche Ihnen den Mut, sich dieser Langen Nacht der Kirchen zu stellen und die Erfahrung, dass ein mutiges, ja ein tugendhaftes Leben auch heute noch Sinn macht und Respekt verdient.“
Die Lange Nacht der Kirchen ist ein Projekt der christlichen Kirchen in der Steiermark, getragen von der Katholischen Kirche Steiermark und unterstützt von der Wiener Städtischen Versicherung & Vienna Insurance Group als Hauptsponsor.
Österreichweit sind in der "Langen Nacht der Kirchen" mehr als 1.700 Veranstaltungen in rund 600 Kirchen bzw. weiteren Orten geplant. Eröffnet wird die "Lange Nacht" wieder traditionell mit dem österreichweiten Glockengeläut um 17.50 Uhr. Bis auf die Diözese Feldkirch, die heuer pausiert, sind alle heimischen Diözesen mit dabei, ebenso die Katholische Kirche in Südtirol (Diözese Bozen-Brixen). An der ökumenischen Großveranstaltung nehmen stets alle im Ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) vertretenen Kirchen teil. In den vergangenen Jahren verzeichnete die "Lange Nacht" österreichweit stets an die 300.000 Besucher. Mit dieser Zahl rechnen die Veranstalter auch heuer.
Constanze Grininger-Ofner
+43 676 8742 2686
constanze.grininger-ofner@graz-seckau.at
www.langenachtderkirchen.at/steiermark