Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Mitte März wird Abt Feurstein im AKH-Wien ein sogenanntes „Kunstherz“ implantiert werden. Zugleich wird er auf die Warteliste für eine Herztransplantation gesetzt. Gemäß den Konstitutionen der Österreichischen Zisterzienserkongregation wurde der Rücktritt durch Abtpräses Wolfgang Wiedermann OCist (Stift Zwettl) angenommen.
Als Abt von Rein bemühte sich P. Christian Feurstein besonders um die Stabilisierung der klösterlichen Gemeinschaft und um die Seelsorge in den inkorporierten Gemeinden des Stiftes sowie um die Sanierung der wirtschaftlichen Lage des Klosters. Die lang ersehnte Innenrestaurierung der Basilika konnte in dieser Zeit abgeschlossen werden.
Aufgrund der in den letzten Monaten rasch fortschreitenden Herzschwäche ist es für Abt Christian unmöglich geworden, die anspruchsvolle Aufgabe der Leitung des Stiftes fortzuführen. Er dankt für das Vertrauen, das ihm von vielen entgegengebracht wurde und bittet um das Gebet und um das Wohlwollen für sich und das schöne Stift Rein.
Abt Christian Georg Maria Feurstein wurde am 14. Oktober 1958 in Hohenems in Vorarlberg geboren. 1977 trat er in das Stift Heiligenkreuz im Wienerwald ein und durchlief zahlreiche wichtige Stationen und Aufgabenbereiche: 1988 war er einer der vier Gründungsmönche des Klosters Stiepel in Bochum, der ersten Neugründung des Stiftes Heiligenkreuz seit vielen Jahrhunderten. Von 2001 bis 2004 leitete er dieses Kloster als dessen Prior; 2004 wurde er schließlich von Abt Gregor Henckel-Donnersmarck zum Prior des Stiftes Heiligenkreuz berufen und als Novizenmeister und Juniorenmagister mit der Sorge für zahlreiche Mitbrüder betraut.
Im Juni 2010 wurde P. Christian Feurstein vom Konventkapitel des Stiftes Rein in der Steiermark einstimmig zum Abt postuliert. Nach Bestätigung der Wahl durch Papst Benedikt XVI. erfolgte die Benediktion zum 57. Abt des weltältesten Zisterzienserklosters am 21. August 2010 durch Generalabt Dom Maurus Esteva Alsina OCist unter dem Vorsitz von Diözesanbischof Egon Kapellari. Im selben Jahr wurde Abt Christian vom Generalkapitel des Zisterzienserordens auch zum Mitglied der Ordenssynode in Rom gewählt, 2013 wurde er in den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem aufgenommen und durch den Großmeister, Kardinal Edwin Frederick O'Brien, in der Basilika Mondsee investiert – er gehört der Komturei Graz an.