Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Immer wieder kursiert die Debatte im Sommer, welches Lied nun der Sommerhit des jeweiligen Jahres ist. Ein Sommerhit zeichnet sich dabei nicht immer durch Virtuosität aus, vielmehr geht um die musikalische Vermittlung eines Lebensgefühls, einer Stimmung von Leichtigkeit und Unbeschwertheit.
Vielleicht braucht es diesen offiziellen Titel des „Sommerhits des Jahres“ aber auch gar nicht, Musikgeschmack ist ja bekanntlich was ganz Persönliches, so individuell wie wohl auch unsere Sommerpläne sind. Welches ist dein persönlicher Lieblingshit? Welches Lied vermittelt dir das Gefühl von Leichtigkeit, Unterbrechung, Freiheit und Lebensfreude wie es klassische Sommerhits eben so tun? Wie auch immer euer Sommersoundtrack aussieht, ich hoffe, dass es in eurem Sommer viele Dur- und nur wenige Moll-Akkorde gibt. Kurzum ich wünsche euch allen einen erholsamen Sommer!
Seit bereits mehr als zwei Wochen steigt sie bereits – die Fußball-WM 2026 in den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada. Freilich sind auch diese Weltmeisterschaften von vielen Begleitgeräuschen geprägt, die die Vorfreude auf das „Spiel mit dem runden Leder“ trüben: Da ist etwa das oft rigide Vorgehen amerikanischer Behörden gegenüber Fans und Spielern, da ist der rekordverdächtige ökologische Fußabdruck durch Spiele im Umkreis tausender Kilometer oder die Verkommerzialisierung durch die Einführung sogenannter Hydration Breaks. Gleichzeitig zeugen die Bilder der vergangenen Wochen von einem schönen Miteinander von unterschiedlichsten Menschen, sei es in den Stadien oder in den Public-Viewing-Zonen rund um den Globus.
Dort wird wohl auch hie und da der offizielle WM-Song gespielt, der in diesem Jahr von Shakira und dem nigerianischen Musiker Burna Boy stammt. Der Titel „Dai Dai“ ist am ehesten mit „Los geht’s“ zu übersetzen. Auf den Spielfeldern der WM-Stadien heißt das wohl, auf dem Platz alles zu geben, um den nächsten Sieg einzufahren. Darüber hinaus kann „Dai Dai“ aber auch ein schönes Motto auf dem „Spielfeld Leben“ sein, und zwar weit über 90 Minuten hinaus.
Wenn ich an den Sommer denke, verbinde ich diesen sehr stark mit Lagerfeuer. Der Duft von Grillwürstel oder Steckerlbrot, das Flackern des Feuers und – wer mich kennt, nicht überraschend – der Klang von Gitarren sind mir da besonders in Erinnerung. Ein besonderer Lagerfeuerklassiker, der früher oder später in solchen Settings oft angestimmt wird, ist Bryan Adams‘ „Summer of 69“ aus dem Jahre 1985.
Der Ich-Erzähler singt darin über den „Sommer seines Lebens“, über unbeschwerte Beziehungen und der Liebe zu seiner Gitarre. „Those were the best days of my life“ so heißt es eben im Refrain. Erinnerungen sind etwas Schönes, sie sind eine wichtige Ressource, gerade auch in Zeiten, wenn es nicht so gut geht. Woran erinnert ihr euch gerne zurück? Wo habt ihr die Erfahrung gemacht, dass ihr die „beste Zeit eures Lebens“ habt?
Nein, „Summer of 69“ gehört nicht zu den Songs, die ich tagtäglich auf meiner Playlist höre, aber vielleicht passt es ja heuer mal, dass ich diese Nummer bei einem Lagerfeuer spiele und dabei vielen Erinnerungen an tolle Erlebnisse in meinem Leben nachspüre, ich freue mich drauf!
Einige der sogenannten Sommerhits bleiben nicht lange im kollektiven Gedächtnis verankert. Doch gibt es auch Lieder, die man über das jeweilige Erscheinungsjahr hinaus stark mit dem Sommer assoziiert. „In the summertime“ von Mungo Jerry entstand bereits im Jahr 1970. Und wer hat sich im Sommer nicht schon mal an der Choreographie von Macarena versucht, das auch schon vor mehr als 30 Jahren entstanden ist?
Hierzulande hört man gerade in diesen Tagen einen Song häufig: Falcos „Nie mehr Schule“. Auch wenn das „Nie mehr“ nur 9 Wochen sind, sind Ferien eine wichtige und guttuende Unterbrechung des Alltags. Doch wäre es wirklich so toll, wenn aus den 9 Wochen ein „Nie mehr“ werden würde? Bei genauerem Hinschauen hat so ein Alltag auch Vorteile: Man hat eine Struktur, die einem Halt geben kann, man trifft Freund*innen, die man in den Ferien vl. nicht sieht. Und wie spannend wäre es wirklich, wenn Ferien Dauerzustand sind und quasi zum Alltag werden würden? Aber das nur so nebenbei. Ich wünsche allen Schüler*innen, Lehrer*innen und allen die im Kindergarten- und Schulbetrieb stehen schöne, leichte Sommerferien, mit ganz vielen persönlichen Sommerhits J