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Am 2. Februar trafen sich die Delegationen der steirischen Volkspartei und die der Katholischen Kirche Steiermark. - Sonntagsblatt

ÖVP trifft Katholische Kirche Steiermark

Letzter Teil der politischen Gespräche der Katholischen Kirche Steiermark mit VertreterInnen der Parteien im Landtag.

Bischof Wilhelm Krautwaschl führte die Delegation der Diözese an, die sich mit den Vertretern der Steirischen Volkspartei unter der Leitung von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer am 2. Februar 2016 im Paulinum traf.

Beim Treffen standen der Austausch über die Grundanliegen und die Themen „Flüchtlingsbewegung und Integration, Wirtschaft und Arbeit sowie Regionalentwicklung und Demografie“ auf der Tagesordnung. Der Dialog wurde in großer Offenheit geführt und man ist übereingekommen, die Themen in kleinen Runden weiter zu behandeln. Bischof Wilhelm Krautwaschl und Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer betonten, dass eine gute Form des gegenseitigen Austausches gerade in der aktuellen außerordentlichen Situation unerlässlich sei. Das letzte vergleichbare Treffen zwischen ÖVP und Kirche hat 1992 stattgefunden.

Die weiteren Teilnehmer:

Die Diözese war vertreten durch Generalvikar Erich Linhardt, Caritasdirektor Franz Küberl, Diözesanratsvorsitzender Friedrich Polzhofer, Wirtschaftsdirektor Herbert Beiglböck, Leiterin der Jungen Kirche Tamara Strohmayer, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Andrea Ederer, KA-Generalsekretär Erich Hohl, und der Generalsekretär Weg2018 Thomas Bäckenberger.
Von Seiten der Steirischen Volkspartei: LR Christopher Drexler, LR Johann Seitinger, KO Barbara Eibinger-Miedl, 2. LT-Präs. Manuela Khom, Bgm. Siegfried Nagl, LAbg. Erwin Dirnberger, LAbg. Karl Lackner, LAbg. Barbara Riener und LGF Detlev Eisel-Eiselsberg

Projekt „politische Gespräche“

Die Katholische Kirche Steiermark hatte für den Herbst 2015 die im Landtag vertretenen politischen Parteien zu einem Gedankenaustausch über wesentliche Zukunftsfragen unseres Landes eingeladen. Das Projekt fand im Rahmen des diözesanen „Jahres der Liebe“ statt. 
Im „Jahr der Liebe“, das mit Dezember 2014 begonnen hatte, lag das Hauptaugenmerk auf dem gesellschaftsgestaltenden Aspekt der Liebe, der sich in der Konstitution über die Kirche in der Welt von heute,  "Gaudium et spes" des II. Vatikanischen Konzils, ausdrückt: „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi. Und es gibt nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihren Herzen seinen Widerhall fände.“ 

Die Würde der Person, die sich von der Gottesebenbildlichkeit des Menschen ableitet, die hohe Bedeutung der Freiheit bis hin zur Religionsfreiheit, das immer stärkere Zusammenwachsen der Menschheit zu einer Menschheitsfamilie, die Förderung des Gemeinwohles und der sozialen Gerechtigkeit sind wesentliche Anliegen des Konzils, die die darauffolgenden Päpste immer wieder in unterschiedlichen Texten verstärkt haben.





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