Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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"I don't like him - ich mag ihn nicht." - Diese und weitere seltsame Worte von Donald Trump zu Papst Leo XIV. haben weltweit für Entrüstung gesorgt. So gab Trump öffentlich kund, dass der Papst schrecklich in seiner Außenpolitik sei, dass er sich zusammenreißen und seinen gesunden Menschenverstand einsetzen solle und dass er ohnehin nur wegen ihm, Trump, zum Papst gewählt wurde. Und es stehe Papst Leo nicht zu, für den Frieden im Irankonflikt zu sprechen und US-Militäraktionen zu kritisieren. US-Vizepräsident JA Vance meinte gar, Papst Leo solle vorsichtig sein, wenn er über theologische Inhalte spreche, "denn man muss sicher sein, dass die Aussagen in der Wahrheit verankert sind".
Während Papst Leo mit Gelassenheit reagierte - er habe keine Angst vor der US-Regierung, bei seinen Aussagen gehe es nicht um einen Angriff, sondern um den Frieden und er werde keine politische Debatte mit Trump führen - reagiert die Welt empört. Die als Trump-Vertraute bekannte, italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nannte Trumps Aussagen „inakzeptabel“ und betonte den Respekt vor der moralischen Rolle des Papstes. Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian verurteilte Trumps Aussagen und erklärte, die Beleidigung eines Friedenspapstes sei inakzeptabel. "Wir können nicht einfach zusehen, wenn das Evangelium missbraucht wird", so Erzbischof John Wilson aus dem englischen Southwark. Kardinal Cardinal Fernando Chomali aus Santiago (Chile) legte dazu: "Papst Leo XIV st ein guter Mann, gereift in Jahren das Gebetsm der Studien und der Nähe zu den Armen."
Papst Leo legte in seiner Kritik zuletzt nach. Die Welt werde „von einer Handvoll Tyrannen verwüstet“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche während seiner Afrikareise, „die Herren des Krieges tun so, als wüssten sie nicht, dass es nur einen Moment braucht, um zu zerstören, aber oft ein ganzes Leben nicht ausreicht, um wieder aufzubauen. Selig sind die Friedensstifter!“ Das klingt nicht nach jemandem, der sich zusammenreißen sollte; im Gegensatz zu Trump.
Quellen: Kathpress, ORF, Vatican News