Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Die 1322 erstmals erwähnte Pfarrkirche in Thal bei Graz wurde zwischen 1992 und 1994 grundlegend verändert. Das Konzept des Architekten Manfred Fuchsbichler sah einen Erweiterungsbau unter Einbeziehung der alten Kirche, die als Sakraments- und Taufkappelle dienen sollte, vor. Für die künstlerische Ausgestaltung der Kirche konnte der Architekt mit Ernst Fuchs einen namhaften Vertreter der „Wiener Schule des Phantastischen Realismus“ gewinnen.
Fuchs beließ es nicht bei der künstlerischen Ausgestaltung - er erweiterte das gesamte architektonische Konzept im Sinne eines Gesamtkunstwerkes. „Man muss schon von weitem erkennen: Dies ist ein heiliger Ort. Wo auch immer die Augen hinblicken, muss es etwas zu sehen geben“, so der Künstler. Nach zweijährigen Umbauarbeiten wurde die Kirche am 15. Mai 1994 von Bischof Johann Weber geweiht.
Zentrale Elemente in der Fuchskirche sind Stein (stellvertretend für den irdischen Pilgerweg) und Kristall (symbolisch für das Himmlische Jerusalem, den Ort der zukünftigen Erlösung).
„Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herab kommen, sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat. ... Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird ihn ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein. ...Ihre Mauer ist aus Jaspis gebaut und die Stadt ist aus reinem Gold, wie aus reinem Glas. Die Grundsteine der Stadtmauer sind mit edlen Steinen aller Art geschmückt.“ (Offb 21,2-3 und 18-19)
Gottesdienst mit Bischof Wilhelm Krautwaschl
Sonntag, 12. Mai 2019, 10 Uhr
anschließend Segnung und Einweihung des neuen Pfarrzentrums