Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Bischöfe aus fünf Diözesen werden die Gottesdienste mitfeiern, Grußworte in ihren Muttersprachen an alle Gläubigen richten und Predigten übernehmen. Teilnehmen werden Bischof Bože Radoš aus Varaždin (Kroatien), Weihbischof Jozef Halko aus der Erzdiözese Bratislava (Slowakei), Bischof András Veres aus der Mutterdiözese Györ (Ungarn) – er ist Vorsitzender der Ungarischen Bischofskonferenz – , Bischof János Székely aus der Mutterdiözese Szombathely (Ungarn) sowie Bischof der Diözese Graz-Seckau Wilhelm Krautwaschl, der die Lichterprozession am Samstagabend leiten wird.
Nach der Festmesse am Sonntag, 27. August, bildet auch heuer wieder die Übergabe der Wandermuttergottes den feierlichen Abschluss der burgenlandkroatischen Wallfahrt. Dieses Jahr reicht die Pfarre Kaisersdorf die Statue der Muttergottes an die Pfarre Dürnbach weiter – ein Brauch, der seit 1973 existiert. Die Idee hatte der erste Eisenstädter Diözesanbischof Stefan László, der darin ein Symbol des friedlichen Miteinanders und des Brückenbaus zur Zeit des Eisernen Vorhangs und des Kalten Krieges erkannte.
Quelle: Diözese Eisenstadt / Basilika Mariazell
Rund 40.000 Personen zählen zur Volksgruppe der Burgenlandkroaten, von denen auch ein beträchtlicher Teil in Wien (etwa 15.000), Westungarn und der Slowakei lebt. Die Burgenlandkroaten machen etwa 6 Prozent der burgenländischen Gesamtbevölkerung aus und bilden die größte der sechs gesetzlich anerkannten autochthonen Volksgruppen in Österreich. Zur burgenländischen Kroatenwallfahrt nach Mariazell, machen sich alljährlich 18 burgenland-kroatisch sprechende Pfarren auf.