Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Am Aschermittwoch, dem 18. Februar 2026, beginnt für Christen die Fastenzeit. Dies ist eine Zeit der Vorbereitung auf das Osterfest, das Fest der Auferstehung und des (Auf-)Lebens.
Leben wir diese Zeit bewusst, wird deutlich, was in unserem Leben wichtig ist, was wir eigentlich wirklich brauchen und wie wir uns zum Wohl der Gesellschaft einsetzen können.
Die Katholische Kirche Steiermark bietet auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Aktionen rund um den Aschermittwoch und die damit beginnende Fastenzeit. Ein Auszug:
Asche war stets ein leicht verstehbares Zeichen der Vergänglichkeit und der Hinfälligkeit des Lebens. Wenn katholische Christen sich am Beginn der Fastenzeit ein Kreuz aus Asche auf das Haupt zeichnen lassen, bitten sie auch um Reinigung - um die Reinigung des Herzens.
Der angestammte Platz des Aschenritus ist der Gottesdienst zu Beginn der Fastenzeit, der in allen katholischen Pfarren gefeiert wird.
Mit dem „Aschenkreuz to go“ möchte man ganz bewusst den Menschen dort begegnen, wo sie unterwegs sind und auch jene treffen, die sonst nicht in die Kirche kommen können oder wollen.
Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass viele Menschen positiv überrascht waren, die Kirche an öffentlichen Orten anzutreffen. „So ergaben sich auch Gespräche über die Bedeutung der Fastenzeit oder darüber, dass der Glaube in herausfordernden und unsicheren Zeiten Halt gibt“, berichtet Robert Hautz, Mitinitiator der Organisation, die in ökumenischer Gesinnung von der evangelischen und der altkatholischen Kirche mitgetragen wird.
Termine für das Aschenkreuz to go am Aschermittwoch, 18. Februar 2026
Bauernmarkt am Hofbauerplatz in Graz, 8 bis 11:30 Uhr
Bauernmarkt Kaiser-Josef-Platz Graz, 9 bis 12 Uhr
Citypark-Interspar (Lazarettgürtel), 10 bis 15 Uhr
Bauernmarkt am Grazer Leonhardplatz 14, 11:30 bis 15:30 Uhr
Kircheneck Grazer Herrengasse, 13 bis 18 Uhr
Kindberg Fußgängerzone, 9 bis 11 Uhr
Hauptplatz Schladming, 11 bis 14 Uhr
„Beteiligung kommt von Teilen“ lautet das Motto der Aktion Familienfasttag im Jahr 2026.
Am Beispiel der Partnerorganisation SEEDS (Socio Economic and Education Development Society) in Jharkhand, Nordindien wird sichtbar, wie gerechtere Teilhabe für Alle möglich ist und wie die Katholische Frauenbewegung (kfb) dazu beiträgt.
Der Auftakt zur diesjährigen Fastenaktion findet am Aschermittwoch, 18.2.2026 von 11:15-13 Uhr im Kircheneck in der Grazer Herrengasse statt. Hier gibt es mehr Informationen zur Kick-off-Veranstaltung frei nach dem Motto: „Teilen Sie mit uns – Ihre Mittagspause“.
Am 4. März 2026 findet um 16:55 Uhr traditionell das Benefizsuppenessen auf Einladung von Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl und der Katholischen Frauenbewegung, unter dem Motto „Suppe vor Fünf“ statt. Vor Ort im Refektorium des Grazer Priesterseminars wird Weihbischof Johannes Freitag anwesend sein. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Viele steirische Pfarren beteiligen sich unter dem Motto „teilen spendet zukunft“ mit Suppenessen, Suppe to-go und weiteren Veranstaltungen an der Spendenaktion. Mit dem Erlös werden 70 Frauenprojekte in den Ländern des Globalen Südens unterstützt. Es gibt auch die Möglichkeit online zu spenden.
Essen prägt unser Leben – und hat Folgen nicht nur für Menschen, sondern auch für die Umwelt und das Klima. Die Aktion „Gerecht leben – Fleisch fasten“ lädt dazu ein, sich bewusst mit dem wertvollen Lebensmittel Fleisch auseinanderzusetzen: Wie wird es produziert? Woher stammt das Futter für die Tiere? Wer profitiert vom derzeitigen Handelssystem – und wer verliert eigentlich dabei?
Nehmen wir die Fastenzeit zum Anlass, weitgehend auf Fleisch zu verzichten und pflanzliche, saisonale und regionale Lebensmittel zu erkunden.
Der kostenlose Newsletter begleitet während der Fastenzeit mit wöchentlichen Tipps, Infos und fleischlosen Rezepten. Zur Anmeldung
„Autofasten – Heilsam in Bewegung kommen“ und gleichzeitig „g’scheit fair unterwegs“, vom 18. Februar bis 4. April 2026 unserer Um- und Mitwelt und kommenden Generationen zuliebe!
Die Aktion lädt auch in diesem Jahr dazu ein, das Auto in der Fastenzeit öfter stehenzulassen.
Unter www.autofasten.at anmelden, mitmachen und gewinnen.
Die Onlinereihe zeigt, dass Fasten mehr sein kann als der Verzicht auf Gewohntes. An sechs Montagen in der Fastenzeit geben Expertinnen und Experten Impulse für einen bewussteren, menschlicheren und heiteren Alltag. Die Themen reichen von einem achtsamen Umgang mit digitalen Medien über den Blick für Bedürftige bis hin zu Ritualen, Selbstfürsorge, Schöpfungsverantwortung und der Kraft des Humors.
Beispiele aus dem Programm:
Fasten im Haus der Stille bedeutet bewusstes Reduzieren – weniger Tempo, weniger digitale Ablenkung, mehr Raum für Klarheit und Lebendigkeit. Gäste können während der Fastenzeit für einige Tage oder ein Wochenende eine persönliche Auszeit nehmen und sich begleiten lassen. Das Klimafasten 2026 lädt dazu ein, ein eigenes, alltagstaugliches Fastenziel zu entwickeln, das sowohl der Gesundheit als auch dem Klima guttut. Von 1. bis 5. April können Besucher zudem die Kartage und Ostern im Haus der Stille erleben – mit biblischen Impulsen, Zeiten der Stille, einer Wanderung und gemeinsamer Liturgie.
Die Künstlerin Elisabeth Gschiel gestaltet heuer die Fasteninstallation in der Grazer Andräkirche. Ihre genähten Bilder funktionsuntüchtiger Waffen – inspiriert vom Sturm auf das Kapitol und weltweiten Gewaltszenen – treten in der Andreaskapelle in Dialog mit Otto Zitkos Raumgestaltung. Eine neue Werkserie an der Grenze zwischen Kirchenschiff und Presbyterium greift die Tradition der Fastentücher auf: Florale Motive wie Passionsblume und Lilie wirken auf der Vorderseite zart, während sich auf der Rückseite ein bedrohliches Bild aus hunderten Stecknadeln zeigt. Klaus Lang spielt Improvisationen auf der neu renovierten Orgel.
Eine Kooperation von AndräKunst, Kultum und QL-Galerie.
„40 Tage – (D)ein Weg“ ist eine sechswöchige Fastenaktion von Kirche im Kino, die dazu einlädt, die Fastenzeit bewusst und persönlich zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen kleine, alltagstaugliche Aufgaben aus den Bereichen Körper, Geist und Seele. Jede Woche wählen die Teilnehmenden eine Aufgabe, die sie gemeinsam mit einem Buddy abstimmen. Dieses BuddySystem sorgt für Austausch, Ermutigung und Verbindlichkeit – ohne Druck oder Kontrolle.
Die Aktion umfasst insgesamt sechs Schritte in sechs Wochen, begleitet von drei OnlineTreffen: einem gemeinsamen Start, einem ReflexionsBoxenstopp und einem Abschlussabend. Mitmachen lohnt sich besonders für alle, die sich Zeit für sich selbst nehmen möchten, spirituell offen sind, Gemeinschaft schätzen und keine „perfekte“ Fastenleistung anstreben.
Weitere Informationen zur Aktion und zur Anmeldung finden Sie hier.
Die Fastenzeit beginnt in der katholischen Tradition am Aschermittwoch und dauert 40 Tage – eine symbolische Zahl, die an biblische Zeiten der Vorbereitung und Erneuerung erinnert. Sonn- und Feiertage werden dabei nicht mitgezählt, weshalb die Fastenzeit bis zum Beginn der Karwoche und schließlich zum Osterfest führt.
Diese Zeit ist eine Einladung, das eigene Leben bewusster zu gestalten: durch Verzicht, durch mehr Achtsamkeit und durch eine stärkere Hinwendung zu Gott und den Mitmenschen. Gottesdienste, spirituelle Impulse, Exerzitien und Initiativen wie das Klimafasten unterstützen Gläubige dabei, innezuhalten und neue Orientierung zu finden. So wird die Fastenzeit zu einem Weg der inneren Vorbereitung auf Ostern und zu einer Chance, Glauben und Alltag neu auszurichten.