Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Egal ob verliebt, in einer Partnerschaft, allein glücklich oder suchend: Rund um den 14. Februar, den Valentinstag, finden in der Steiermark vielerorts "Segnungen für Liebende" statt. Der Valentinstag wird seit dem Jahr 350 in der katholischen, evangelischen und anglikanischen Kirche gefeiert. Aber wer war eigentlich der Heilige Valentin, der heute als Schutzpatron der Liebenden gilt?
Laut einer Überlieferung war Valentin ein armer, ehrsamer Priester, der ein blindes Mädchen geheilt haben soll. Gelenkt durch die Hand Gottes missachtete er das Trauungsverbot von Kaiser Claudius II., da er Vermählungen im christlichen Stil durchführte und als Begleiter rund um Krisen in der Partnerschaft zur Verfügung stand. Die Enthauptung Valentins war die Folge. Seine Legende und Verehrung dieses Märtyrers überschneidet sich mit der Überlieferung eines andern Valentin, nämlich dem von Terni.
Dieser Brauch ist zurückzuführen auf die römische Göttin Juno. Juno verehrte man als die Schützerin von Ehe und Familie und ihr wurde an diesem Tag mit Blumen als Opfergaben gedacht. Auch alle „reifen“ Frauen beschenkten die Römer am 14. Februar mit Blumen. Da Valentin am Festtag der Juno ermordet wurde, galt und gilt er als Schutzheiliger der Verliebten und Liebenden.
In manchen Kirchen wurde früher der 14. Februar als Tag der Ankunft Jesu als den himmlischen Bräutigam zur Himmlischen Hochzeit gefeiert. Bereits im Mittelalter war es Brauch, Valentin als Patron der Liebenden zu feiern. Erstmals erfolgte im 14. Jahrhundert mit „Valentine greetings“ der gegenseitige Austausch von Geschenken. Nach Österreich kam dieser Brauch erst nach dem Zweiten Weltkrieg durch englische Besatzungssoldaten.
Ökumenischer Gottesdienst für alle Liebenden
Samstag, 14. Februar, 18.00 Uhr
Stadtpfarrkirche, Herrengasse 23
Musikalische Gestaltung: Die Bischöfliche Hauskapelle

Eine Übersicht zu Gottesdiensten für Liebende in der Steiermark bietet das Familienreferat.