Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Sie sind spät dran mit den Vorbereitungen für Allerheiligen? Wir auch! Oft verleiten uns Stresssituationen zu Impulsivkäufen, die alles andere als nachhaltig sind. Hinterher ist man damit unzufrieden und unglücklich. Damit das heuer nicht passiert, haben wir elf Tipps vorbereitet, wie Sie Allerheiligen auch jetzt noch nachhaltig gestalten können.
Statt wahllos „Verlegenheitsblümchen“ im Diskonter zu kaufen, können Sie in Maßen Herbstschätze in der Natur sammeln.
Vielleicht gibt es noch die Schleifen oder Deko-Elemente von früheren Gestecken, um alles liebevoll zu arrangieren? Einige Tipps hat auch „die Umweltberatung“ zusammengestellt.
Bestellen Sie gemeinsam mit Ihren Angehörigen einen natürlichen und besonderen Blumengruß beim Floristen vor Ort für das Familiengrab. So teilen Sie die Ausgaben, reduzieren Abfälle und unterstützen einen regionalen Betrieb.
Statt spontan Paraffin-Kerzen in der roten Plastikhülle zu kaufen und den Müllberg zu vergrößern, können Sie zu Hause Kerzenreste schmelzen und zur neuen Friedhofskerze im Glas gießen. Dochte kann man kaufen oder ebenfalls wiederverwenden. Hier finden Sie Wissenswertes über Kerzen.
Achten Sie bei der Entsorgung am Friedhof auf die korrekte Mülltrennung. Geben Sie wirklich nur kompostierbare Teile in die Biomüllbehälter, entfernen Sie Steckschwämme und Plastikteile, um Belastung durch Mikroplastik zu vermeiden. Ausgediente LED-Kerzen sind Elektroschrott. Hier finden Sie weitere Informationen zur Mülltrennung am Friedhof.
Machen Sie einen Familien-Spaziergang zum Friedhof, reisen Sie öffentlich an oder machen Sie die Friedhofsfahrten in Fahrgemeinschaften – so kommen Sie auch im November heilsam in Bewegung und miteinander ins Gespräch. www.autofasten.at
Wenn Sie zu Allerheiligen nicht zu den Gräbern Ihrer Ahnen kommen können, schauen Sie bewusst Fotos an. Auch so kann man den Familiensinn stärken, die Verstorbenen in die Mitte holen und danken. Vielleicht freuen sich auch noch lebende Verwandte über einen telefonischen Austausch über alte Zeiten. Die App bzw. Webseite Stiller Begleiter ermöglicht digitale Erinnerungsräume und bietet weitere Angebote rund um das Thema Trauer, Friedhof und Gedenken.
So lange die Erde noch nicht gefroren ist, können Sie noch Blumenzwiebeln stecken oder ausdauernde Pflanzen setzen. So finden Insekten im Frühjahr bereits erste Nahrungsquellen. Beratung bekommen Sie im Fachbetrieb. Auch Online-Bestellung von Wildblumen für Gräber ist mittlerweile möglich (z.B. wildeblumen.at).
Nicht nur in der Steiermark ist es Brauch, dass Patenkinder von Ihren Paten und Patinnen den "Allerheiligenstriezel“ bekommen. Er symbolisiert Gemeinschaft und Verbundenheit zwischen den Lebenden, aber auch die Verbindung von Himmel und Erde, Diesseits und Jenseits. Ob selbst gebacken oder beim Bäcker gekauft - wichtig: Mit Freunden und Familie absprechen, wer wie viel mitbringt, um Lebensmittelverschwendung vorzubeugen. Sollte doch etwas überbleiben, können die Reste z. B. ganz einfach zu einem Scheiterhaufen verarbeitet werden.
Unabhängig von Ort und Zeit können wir uns mit Gott und unseren Lieben im Gebet verbinden. Das geht mit eigenen Gedanken und Worten. Manchmal fehlen uns jedoch die Worte. Dann können uns Formelgebete helfen.
Friedhöfe sind Gedenkorte für unsere Verstorbenen, aber auch Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Besuchen Sie einen Friedhof in Ihrer Nähe. Mit etwas Glück entdecken Sie je nach Wetterlage Insekten, Eidechsen, Vögel oder sogar Hasen und andere Säugetiere. Infos zur vogelfreundlichen bzw. naturnahen Gestaltung von Gräbern finden Sie z.B. bei BirdLife Österreich.
Für wen es dieses Jahr schon zu spät ist, der kann sich jetzt für die nächste Saison vorbereiten und einlesen: