Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Heute und an den kommenden drei Abenden möchte ich Ihnen vier meiner Lieblingssprüche vorstellen.
Der erste stammt von Martin Luther King: „Wenn du nicht fliegen kannst, renne, wenn du nicht rennen kannst, gehe, wenn du nicht gehen kannst, krabble, aber was auch immer du tust, du musst weitermachen.“
Wir befinden uns mitten in der Fastenzeit, auf dem Weg vom Aschermittwoch bis Ostern, dem Weg von der Asche zur Blüte, von der Wüste zum Garten, von der Entbehrung zur Erfüllung, vom Durst zum Wasser, vom Dunkel ins Licht, von der Leere zur Fülle, vom Fasten zum Feiern.
Dazu hätte ich noch einen Ratschlag für Sie:
Es kam eine Frau zum Meister, die nach dem Geheimnis eines erfolgreichen glücklichen Lebens fragte. Die Antwort des Meisters lautete: „Mach jeden Tag einen Menschen glücklich!“ Und nach einem kurzen Moment fügte er hinzu: „Selbst, wenn dieser Mensch du selber bist.“
Das rät Ihnen auch Ihr Theologe Walter Drexler.
„Katzen verurteilen dich nicht, hintergehen dich nicht.
Sie lieben dich bedingungslos.
In einer Welt voller Masken sind sie die ehrlichsten Freunde, die du finden kannst.“
Wirklich gute Freunde hat man gottlob nicht nur für Jux und Tollerei und heitere Stunden im Leben, sondern auch für die „beladenen“ Zeiten. Da darf man bei Ihnen „abladen“. Aber kaum einer der guten Freunde sieht sich als „sprachloser“ Abladeplatz, wie es nun einmal Katzen sind.
Gute Freunde neigen dazu, unseren Kummer „auseinander zu nehmen“, die tieferen Ursachen aufzudecken und Ratschläge zu geben. Nicht so eine Katze.
Bei ihr kann man Kummer abladen. Sie lässt sich das Fell nassweinen, schnurrt tröstend, erzählt nichts weiter, gibt keine Ratschläge, und ihr unergründlicher Katzenblick sagt mir, dass Menschenkummer so ernst wieder auch nicht zu nehmen ist.
Und Treue bedeutet für eine Katze nicht, immer da zu bleiben, sondern immer wieder zu kommen. Und jetzt schau ich nach, wo Woody, dieser kleine Streuner, sich aufhält…
…Ihr Theologe Walter Drexler
Wir brauchen es nicht zu bezahlen: die Luft in unseren Lungen, die Sonne, die uns das Licht für einen neuen Tag anmacht. Sie kommt von allein, man muss auf keinen Knopf drücken
Wem haben wir unsere Augen bezahlt, den Motor unseres Herzens, der klopft, ohne Krach zu machen? Wir finden nichts dabei, dass wir dies alles vollkommen umsonst bekommen – wo sonst der Maßstab für alles das Geld ist.
Das Leben schenkt uns so viel Schönes. Wir müssen es nur sehen. Je älter wir werden, desto kleiner wird unser Wunschzettel, denn die Dinge, die wir uns wirklich wünschen, kann man nicht kaufen.
In den Supermärkten gibt es tausend Dinge zu kaufen. Aber nirgendwo eine Handvoll Freude, wenn wir traurig sind. Das Wesentliche im Leben ist gratis. Auch die Dinge, die für unser Glück wesentlich sind, sind gratis: Freundschaft und Liebe.
Dazu nun mein heutiger Lieblingsspruch, der etwas länger ausfällt:
„Das Leben ist kostbar – hüte es.
Das Leben ist eine Herausforderung – bestehe sie.
Das Leben ist eine Anspannung – löse sie.
Das Leben ist ein Versprechen – halte es.
Das Leben ist ein Vergnügen – genieße es.
Das Leben ist eine Pflicht – erfülle sie.
Das Leben ist Leben – lebe es.“
…meint Ihr Theologe Walter Drexler.
„Wenn der Tag nicht dein Freund war, so war er doch dein Lehrer.“
Wir befinden uns am Ende eines langen Tages. Vielleicht war er anstrengend, vielleicht ist Ihnen vieles gelungen, vielleicht war er einmalig?
Am Ende dieses langen Tages lege ich vieles ab: Bücher, Briefe, Akten, Schlüssel, Schuhe, Kleider und die Uhr.
Am Ende dieses langen Tages lege ich auch ab: meine Ängste, Sorgen, Mühen, Trauer, Sehnsucht und meine Schuld.
Am Ende dieses langen Tages lege ich mich ganz und gar still und geborgen – wenn ich gläubig bin – in den Schutz und den Frieden Gottes.
Der Abend ist der richtige Zeitpunkt, um sich zu bedanken. Danke an das Leben, danke schön an diejenigen, die neben uns leben, an diejenigen, die uns lieben, danke an alle realen und virtuellen Freunde.
„Wenn der Tag nicht dein Freund war, so war er doch dein Lehrer.“
Ich hoffe, ich habe auch Sie mit meinen Lieblingssprüchen für Lebensweisheiten sensibilisiert, die auch für Ihr Leben ein Anker sein können…
….Ihr Theologe Walter Drexler.