Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Die Fortbildungstage wurden inspiriert von Paul M. Zulehners Buch „Zeitenwende“. Die Buchbeschreibung „Die Kirchen sind nicht am Ende. Vielmehr stecken sie in einer Zeitwende. Es werden ihnen tiefgreifende und schmerzliche Reformen abverlangt. Damit verraten sie nicht ihre Tradition, sondern suchen in den sich wandelnden Kulturen für die Erinnerung an das anvertraute Evangelium eine angemessene Kirchengestalt.“ machte neugierig – und vielleicht sind Sie es jetzt auch.
Die vom Fachbereich Pastoral & Theologie veranstalteten Fortbildungstage fanden regen Anklang bei den teilnehmenden haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Diözese. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Tage stand die Frage: Wie geht ER mit unserer Kirche weiter?
Gleich zu Beginn des ersten Fortbildungstages wurde schnell klar, dass sich der Wandel von der Priesterkirche, genauer einer Dienstleistungskirche, hin zu einer Taufberufungskirche bereits vollzieht – dass dieser Wandel aber auch viele Fragen und Unsicherheiten mit sich bringt. Der emeritierte Professor für Pastoraltheologie Dr. Paul M. Zulehner ermutigte, eben diesen Übergang mit Gott, unserem besten Verbündeten, zu gestalten.
Mit humorigen, sich dem sportlichen Sprachjargon bedienenden Vergleichen („Wir lernen aus Eigentoren“) schlug der Referent die Brücke zum Themenblock „Wandel der Kirchengestalten im Lauf der Zeit“ und brachte auch den soziologischen Blick auf Gesellschaft und Kirche ein. Gleichzeitig mahnte er zur besonnenen Verwendung von Begriffen, die für uns zwar alltäglich sind, unser aber wieder in altgewohnte Muster verfallen lassen können.
Aussagen von Papst Leo, die Urwünsche und die Berufungsschule der Bibel wurden thematisiert und sorgten in Kleingruppen für angeregte Gespräche, die in den Pausen und am Abend vertieft wurden.
Mit wachem Blick auf Rituale zu den Lebenswenden, der Bedeutung der (gebauten) Synodalität und der Wichtigkeit von Ämtern und Diensten, sowie mit viel Platz für eigene Erfahrungen, Austausch untereinander und eigener Reflexion endeten drei spannende, produktive und informative Tage, die im Nachklang sicherlich noch vieles aufwirbeln werden.