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„Wir sind dankbar dafür, mit den großzügigen Spenden aus der Steiermark lebenswichtige Nothilfe für die Opfer der Naturkatatstrophen in Mosambik leisten zu können“, sagt Caritasdirektor Herbert Beiglböck.
Große Solidarität bewiesen die Steirerinnen und Steirer, nachdem das südafrikanische Land Mosambik am 15. März 2019 vom Zyklon Idai und am 25. April 2019 vom Zyklon Kenneth heimgesucht wurde: Ganze 290.000 Euro wurden seither aus der Steiermark für die Nothilfe der Caritas vor Ort gespendet!
„Nach den verheerenden Sturmkatastrophen in Mosambik haben viele Menschen alles verloren. Krankheiten wie Cholera und Malaria breiten sich rasch aus und die Menschen leiden nach den Zerstörungen Hunger. Unser Auftrag als Caritas ist es, dort zu helfen, wo es am dringendsten gebraucht wird. Wir sind deshalb dankbar dafür, mit Spenden aus Österreich und gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort, lebenswichtige Nothilfe leisten zu können“, so der steirische Caritasdirektor Herbert Beiglböck.
Gemeinsam mit Partnerorganisationen leistet die Caritas lebenswichtige Nothilfe vor Ort. Mit der Unterstützung aller österreichischen Spenderinnen und Spender, auch durch die Aktion Nachbar in Not, hat die Caritas Österreich bereits über 800.000 Euro für Soforthilfe und für erste Schritte in Richtung Rehabilitierung für die betroffenen Regionen zur Verfügung gestellt. Über 45.000 Menschen kann die Caritas Österreich mit ihren Partnern in Mosambik konkret unterstützen – etwa mit Lebensmitteln und Saatgut.
Mehr als 290.000 Euro wurden bisher durch rund 3.500 Einzelspenden in der Steiermark an die Caritas Nothilfe für Mosambik gespendet. Einen besonderen Beitrag dazu haben etwa der steirische Büroartikel-Großhändler Hausmann mit einer Spende von 10.000 Euro, die Musikschule Weiz mit 3.800 Euro, die Firma Anton Paar aus Graz mit 3.000 Euro, oder der Ella Kleiderladen aus Weiz mit ebenfalls 3.000 Euro geleistet.
1.000 Menschen sind den Sturmkatstrophen zum Opfer gefallen, Hunderttausende wurden obdachlos. Auch Wochen nach den Tropenstürmen ist die Not noch nicht vorbei: Ein Großteil der Ernte ist verloren, laut Berichten der Vereinten Nationen ist der Hunger derzeit die größte Bedrohung für die Menschen in Mosambik. Folge des stehenden Wassers ist außerdem die Verbreitung von Krankheiten wie Cholera und Malaria.
„In entlegenen Gebieten Mosambiks, wie etwa rund um Estaquinha, haben die Menschen seit Wochen nichts zu essen“, berichtet Caritas Katastrophenhelfer Andreas Wenzel: „Für ein Land, in dem die Menschen zu 74 Prozent von kleinbäuerlicher Landwirtschaft leben und unmittelbar davon abhängig sind, ist die Zerstörung der Felder eine Katastrophe. Besonders für Kleinkinder ist die Situation extrem bedrohlich: Es ist zu befürchten, dass in den nächsten Monaten Tausende Kinder akut an Unterernährung leiden. Und das in Mosambik, wo jetzt schon 41 Prozent aller Kinder permanent Hunger haben!“
Spendenkonto:
PSK
IBAN: AT34 6000 0000 0792 5700
BIC: BAWAATWW
Kennwort: Hilfe für Mosambik