Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Der Glaube an die Kunst wird manchmal übertroffen von einer augenscheinlichen Evidenz der Erscheinung, der sich auch Nicht-Gläubige nicht widersetzen können. Proteste, laut schreiend und gestikulierend, sind ein positives Indiz in diese Richtung.
Für die Sonderausstellung 2023 wurden solche Positionen aus der Sammlung des Museums Admont kuratiert, die alle von hervorragenden Künstler:innen stammen, die neben ihrem Erfolg auch die Exzellenz einer akademischen Lehrtätigkeit auszeichnet(e).
Seit fast fünf Jahrzehnten nutzt Kurt Ryslavy seine künstlerische Praxis, um Fragen nach dem (Kunst-)Wert sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht zu stellen. Um dieses Thema sichtbar zu machen, konzipiert und realisiert Ryslavy regelmäßig Einzelausstellungen, in denen seine Werke neben den Werken anderer KünstlerInnen präsentiert werden. Den Rezipienten wird es so erleichtert, qualitative Unterschiede zu erkennen. Quantitative Werte sind angesichts der oft unschlüssigen Beziehung zwischen Preis und Wert nur selten zu erfassen. Bei einer Gruppenausstellung anstelle einer Einzelausstellung würden wir uns nicht unbedingt fragen, weshalb die Gesellschaft einige Kunstwerke mehr im Sinne von höheren Preisen (wert-) schätzt als andere. Zweifellos spiegelt Ryslavys Interesse an Sichtbarmachung, am Ausstellen, seine langjährige Rolle als Sammler wider, da Fragen der Sichtbarkeit den Wert beeinflussen, sowohl in quantitativer wie auch in qualitativer Hinsicht.
1. April bis 1. November 2023
Das Museum Gegenwartskunst - Stift Admont - als gute Stube mit einer Vertäfelung (Lambris) von Kurt Ryslavy mit Werken von Siegfried Anzinger, Erwin Bohatsch, Herbert Brandl, Gunter Damisch, Bruno Gironcoli, Franz Graf, Claudia Hirtl, Brigitte Kowanz, Oswald Oberhuber, Lois Renner, Constanze Ruhm, Eva Schlegel, Ruth Schnell, Ingeborg Strobl, Erwin Wurm.