Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Ein intergeneratives, interkulturelles Tanztheaterstück, Begegnung zwischen JUNG und ALT und orientalischen Tänzer:innen.
Es geht um Verdrängtes, um Schweigen, um die Vergangenheit und Gegenwart - jedoch auch um Zusammenhalt, Liebe und Hoffnung in der Welt in der wir leben.
Die Szenen in diesem Stück gleichen einem Meer, einer Landschaft, friedlich zugleich unruhig und immer in Erwartung, was kommt.
Was kommt ist Realität, sehr intim und persönlich, die Tänzer:innen zeigen gemeinsam ein radikales und gleichzeitig schlichtes Bild von einer Welt, die der heutigen gleicht.
Das Stück versucht die Macht der Sprache zu durchdringen, die Tänzer:innen erzählen eine berührende Geschichte, spannend und ausdrucksstark.
Ziel des Projektes unter dem Begriff "Vereinsamung in der Stadt", ein intergeneratives Tanztheatermärchen, mit dem Titel: WIRDIEBOTSCHAFT, ein Generationenprojekt, welches ältere wie auch junge Menschen aus der Vereinsamung herausführt. Nach einem medialen Aufruf meldeten sich elf ältere Personen, fünf Schülerinnen und drei muslimische Frauen. Infolgedessen wurde das Projekt auf Menschen mit Migrationshintergrund erweitert. Insgesamt konnten somit drei verschiedene Gruppen angesprochen werden. Als Kooperationspartner unterstütze die NMS Dr. Renner in Graz- Liebenau. Drei Musiker spielten Live-Musikstücke. Weitere musikalische Untermalung erfolgte per Musikbox. Das Stück wurde bereits im Jahr 2019 von Dagmar Nöst geschrieben.
Das Projekt begann am 3. März 2020 und sollte jeden Dienstagnachmittag im Turnsaal der NMS Dr. Renner stattfinden. Leider kam es schon nach zwei Wochen zum Lockdown durch die COVID19- Pandemie. Durch die immer wiederkehrenden Lockdowns und Unterbrechungen konnte erst im Jänner 2022 ernsthaft mit den Proben begonnen werden. Zwischen den Lockdowns waren zum Glück ein paar Proben immer wieder möglich, was auch den Teilnehmer:innen sehr gut tat. Leider wurde während der vielen Lockdowns das Problem der Vereinsamung verschlimmert, hier konnte das Projekt die Teilnehmer:innen gut auffangen. Trotz aller Verzögerung und Hindernisse konnte Dagmar Nöst die Motivation der Beteiligten aufrechterhalten und so kam es am 12. Mai 2022 endlich zur offiziellen Aufführung des Tanztheaters.
Ein weiterer Schwerpunkt des Projektes war die Kooperation mit zwei Schüler:innen vom Filmzweig der Ortweinschule Graz, welche das Tanztheaterprojekt filmisch begleiteten und eine Dokumentation über das Projekt drehten.
Der Kurzfilm "im Licht der Bewegung" spiegelt die vielen Facetten und einzelnen Phasen des Tanztheaters gegen Vereinsamung wider.
Mit diesem Film soll die der pandemiebedingten Einschränkungen in Erinnerung behalten werden. Bereits in der Zeit vor der Pandemie war das Tanztheaterprojekt als Aufzeigeprojekt gegen Vereinsamung interaktiv und interkulturell angedacht. Nun soll es durch Musik und Bewegung die Grenzen der Sprache überwinden und Generationen verbinden.
Erzähler: Dr. Werner Breuss
Bühne und Lichttechnik: Tom Grassegger
Theaterpäd. Arbeit: Waltraud Pototschnig
Regie und Tanz/Choreo: Dagmar Nöst
Musik: Mag. Roland Wesp, Mag. Sonja Szebeny und Peter Petrak
Regieassistenz: Maria Klass
Film: Jasmin Schlögl und Simon Schwarzl/ HTBLVA Graz Ortweinschule
Das Ensemble besteht aus 15 Personen, jüngeren (Schülerinnen der Schule) und älteren Personen
Das BeGS ist ein Ort der Freude, ein Ort der Begegnung und des Friedens- ein Ort der Themen und Fragen von Menschen. Im BeGS sollen sich Menschen wohlfühlen und eine Atmosphäre des Willkommenseins erleben- als Person akzeptiert und wertgeschätzt.
Das BeGS ist kirchlich stark eingebunden und setzt ein bewusstes Zeichen einer offenen Kirche, nahe bei den Menschen. Die offene Auseinandersetzung und der Diskurs über gesellschaftliche Entwicklungen sind wichtige Anliegen.
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