Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Nahezu alle österreichischen Ordensgemeinschaften haben Archive, in denen bereits über Jahrhunderte hinweg Dokumente archiviert und somit erhalten bleiben. Diese Archive werden auch oft als „Gedächtnis der Orden“ bezeichnet, da sie der heutigen Generation, aber auch nachfolgenden Generationen einen Einblick in die Vergangenheit bieten.
Einige österreichische Ordensgemeinschaften haben noch kein Archiv, da die Einrichtungen hierfür teilweise einfach noch „zu jung“ sind.
Die österreichische Ordenskonferenz hat im letzten Jahr eine Umfrage unter den einzelnen Ordensarchiven durchgeführt. Zum Internationalen Tag der Archive präsentierten die Ordensgemeinschaften wichtige und auch spannende Zahlen und Fakten aus der Umfrage.
In Österreich sind nicht nur die 193 Ordensgemeinschaften vielfältig und einzigartig, sondern auch deren jeweilige Archive. Sie variieren in Größe, Bestand, Zeiträumen aus denen die Akten und Dokumente stammen, usw. So stammen die ältesten archivierten Dokumente zum Beispiel aus dem 8. Jahrhundert.
Fun Fact: das kleinste Ordensarchiv misst 2 Quadratmeter, das größte umfasst eine Fläche von 850 Quadratmetern. Auch in Bezug auf Laufmeter unterscheiden sich die Archive. So gibt es welche mit einem Laufmeter, bis hin zu welchen mit 1.300 Laufmetern.
Die österreichischen Ordensarchive werden meist von Ordensleuten selbst, von Mitarbeiter:innen dieser oder von Ehrenamtlichen betreut. Manchmal kommen auch Praktikant:innen für die Betreuung zum Einsatz. Von allen Archiven werden 37 direkt von einer Ordensfrau oder einem Ordensmann betreut.