Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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„Zum Welttag der Kranken dürfen wir uns über dieses neue Fahrzeug zum Krankentransport freuen. Es soll segensreich für die PatientInnen zum Einsatz kommen“, erklärte Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl heute Vormittag bei der Segnung der neuen Mobilen Intensivstation (MI), mit der nun intensivmedizinisch betreute PatientInnen noch sicherer und schonender transportiert werden können.
Den feierlichen Akt nahm er gemeinsam mit Superintendent Wolfgang Rehner und im Beisein von Landesrätin Juliane Bogner Strauß und KAGes-Vorstandsvorsitzenden Gerhard Stark, KAGes-Finanzvorstand Ernst Fartek sowie des Direktoriums des Uniklinikum Graz vor.
Von der Tatsache, dass dieses österreichweit einzigartige Fahrzeug für seine Aufgabe bestens gerüstet ist, konnten sich die Anwesenden im Anschluss persönlich überzeugen – und waren sich einig: Der Wagen hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich. Denn die Ausstattung umfasst sämtliche Geräte, die man auf einer Intensivstation findet und die zum Teil auch auf einer ganz speziellen Liege verbaut sind (beispielsweise Beatmungsgeräte oder Ballonpumpen zur Herzunterstützung).
Die Liege selbst hält einer Belastung von bis zu 300 Kilogramm stand. Zudem ist die gesamte Innenausstattung der MI so konzipiert, dass sie in kürzester Zeit desinfiziert werden kann und damit schnellstens für neue Transporte zur Verfügung steht. Eine spezielle Hebebühne garantiert, dass die Patientinnen und Patienten schonend in den Wagen gebracht werden können und das Ein- und Ausladen für die Besatzung wirbelsäulenschonend vonstattengehen kann.
An der Realisierung der MI tüftelten die beteiligten AnästhesistInnen und die TechnikerInnen des LKH-Univ. Klinikum Graz sowie des LKH Graz II gemeinsam mit einer deutschen Firma für Sonderfahrzeugbau etwa zwei Jahre lang. Die Anschaffungskosten des Wagens beliefen sich letztlich auf ca. 400.000 Euro. Das Fahrzeug kommt steiermarkweit zum Einsatz. Bei Bedarf können die PatientInnen auch in andere Bundesländer oder in Nachbarstaaten überstellt werden.
„Die Mobile Intensivstation ist für mich ein Beweis dafür, dass in der Steiermark Menschen mit Pioniergeist Lösungen für unlösbare Situationen finden“, erklärte Landesrätin Juliane Bogner-Strauß und betonte, dass man gerade in Zeiten, in denen die Kapazitäten der Intensivstationen besonders genau ausgelotet werden müssten, den Initiatoren des Projektes nicht genug für ihren Einsatz gedankt werden könne. Dem Dank schloss sich auch Diözesanbischof Krautwaschl an und sprach all jenen ein herzliches „Vergelt’s Gott“ aus, die in den steirischen Spitälern die Verantwortung schultern und sich täglich für ihre Patientinnen und Patienten engagieren.