Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Die in Wien lebende Künstlerin Judith Zillich stellt sich in der Ausstellung „Mutter Gottes“ im KULTUM der ostkirchlichen Ikone. Sie ist keine Ikonenmalerin, lernte aber während eines Auslandsstipendiums in Lemberg (Ukraine) in einer Ikonenmalschule solche zu malen. Interessiert haben sie dabei vor allem die freiwillige Unterwerfung der Regeln und das Sich-Verselbständigen der Einzelteile des Ikonengesichts. Entstanden ist daraus die ausgestellte Werkserie aus Eitempera auf Papier, die aus mehr als 100 Variationen besteht.
Das Zueinander von Mutter und Kind nimmt dabei völlig unvorhersehbare, mitunter sogar unanständige Formen an. Es entwickelt sich dabei ein eindrucksvolles Eigenleben an Zeichen und Symbolen, die Transformationen einer Beziehung darstellen, die von zarten Gesten bis zu Monstern reichen: Eine Ausstellung über „heilige Bilder“ mit zarter Poesie, hintergründigem Humor und tiefgründigem Ernst. Zu sehen sind darüberhinaus Skulpturen aus einer jahrelangen Beschäftigung Zillichs mit der Mutter-Kind-Thematik diesseits und jenseits zärtlicher Idylle.
SA, 20. Nov. 2021 bis SA, 12. Feb. 2022
KULTUM Galerie, Mariahilferplatz 3, Graz
Öffnungszeiten: DI–SA 11–17 Uhr, SO 14–17 Uhr.
Geschlossen am 24. und 25. Dezember und am 1. Jänner.
Führung mit der Künstlerin Judith Zillich: SA, 18.12., 11.15 Uhr
Eintritt: € 5,–/Kinder und Jugendliche bis 18 frei.
Führungen für Gruppen und Schulklassen: € 3,–
Kurator: Johannes Rauchenberger