Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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An der im Zweijahresrhythmus im südsteirischen bischöflichen Bildungszentrum stattfindenden, stets hochkarätig besetzten Veranstaltung unter dem Motto "Geist & Gegenwart" wird am 20. und 21. Mai diskutiert, auf welchen ethischen, politischen und wirtschaftlichen Grundlagen die Zukunft Europas aufbauen soll. Rund 40 Vortragende werden beim diesmal als Hybrid-Veranstaltung stattfindenden Forum Impulse geben.
In einem "Prolog" am 10. Mai kam bereits der Berliner Politikwissenschafter Herfried Münkler zu Wort: In seinem Vortrag unter dem Titel "Zukunftsbilder zu Identität, Zusammenhalt und Integration in Europa" prognostizierte er, die sogenannte "Migrationsfrage" werde sich noch mehr zum Härtetest für Europa entwickeln.
Die weiteren Vorträge und Diskussionen werden von Schloss Seggau aus, wo die Referentinnen und Referenten zusammenkommen, als Livestream über die Website des Pfingstdialogs kostenfrei übertragen. Dieses Format biete erstmals die Möglichkeit, eine größere Öffentlichkeit am Programm digital teilhaben zu lassen, hieß es in der Ankündigung. Veranstaltet wird das zweitägige Forum seit dem Jahr 2005 vom Land Steiermark gemeinsam mit der Diözese Graz-Seckau und dem Club Alpbach Steiermark.
Die katholische Kirche ist mit "Gastgeber" Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl (Graz) und seinem früheren Bischofsvikar und jetzigen Innsbrucker Bischof Hermann Glettler prominent vertreten. Bischof Wilhelm wird in seinem Statement argumentieren, warum nach Corona eine Rückkehr zum Gewohnten nicht die beste Lösung ist und benennen, was derzeit schief läuft. Als weitere Referenten für den 20. und 21. Mai sind u.a. Österreichs Langzeit-EU-Kommissar Johannes Hahn, Kommissionsvertreter Martin Selmayr, Europaministerin Karoline Edtstadler, der bulgarische Politikwissenschafter Ivan Krastev, der Präsident der Industriellenvereinigung, Georg Knill, WKO-Präsident Harald Mahrer und die Schweizer Politikphilosophin Katja Gentinetta angekündigt.
Neben der Leitfrage "Wie sieht die Zukunft Europas mit bzw. nach der Corona-Krise aus?" sollen weitere Themen aufgegriffen werden. U.a.: Welche Rolle wird Europa in der Welt spielen? Welche Zukunftstechnologien und Industriebereiche werden notwendig sein, wie könnten Wirtschaftswachstum und Klimaschutz vereinbar gemacht werden?
Quelle: Kathpress/Red