Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Bei der Marienerscheinung in Fatima, einem kleinen Dorf rund 130 Kilometer nördlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon, erschien die Madonna "strahlender als die Sonne" erstmals im Mai 1917 den Hirtenkindern Lucia dos Santos (10), und ihren Cousins Francisco Marto (9) und Jacinta Marto (7). Insgesamt zeigte sie sich sechs Mal - jeweils am 13. des Monats. Bei der letzten dieser Erscheinungen beobachteten 70.000 Menschen am 13. Oktober 1917 ein "Sonnenwunder": Die Sonne drehte sich mit rasender Geschwindigkeit, schien auf die Erde zu stürzen und nahm dann ihre normale Lage wieder ein, berichteten die BeobachterInnen. Das Sonnenwunder galt fortan als Bestätigung der Botschaften, die Maria den Kindern über die bevorstehende kommunistische Diktatur Russlands und den Zweiten Weltkrieg überbrachte.
Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl leitet am 13. Oktober die diözesane Fatimafeier in der Basilika Graz-Mariatrost. Um 18.30 Uhr startet eine Lichterprozession zur Basilika mit Rosenkranzgebet. Die Heilige Messe beginnt um 19 Uhr unter dem Thema "Beten für den Frieden".
Im Wiener Stephansdom finden am 13. und 14. Oktober Fatima-Glaubensfeiern statt. Am 13. Oktober wird die Feier von Abt Thomas Renner aus Stift Altenburg geleitet. Beginn ist um 18 Uhr vor dem Gnadenbild Maria Pocs. Eine Lichterprozession führt zum Hauptaltar, wo dann die Pontifkalmesse "Unsere Liebe Frau von Fatima" beginnt.
Am 14. Oktober sind alle Kindergruppen und Familien in den Stephansdom geladen, um den Marienerscheinungen von Fatima spielerisch auf die Spur zu kommen. Beim Stadtgeländespiel "Was damals wirklich geschah" können sie Stationen zum Singen, Basteln, Spielen uvm. erleben.
Geheimnisse von Fatima
Die drei Prophezeiungen der Mutter Gottes sind als "Geheimnisse von Fatima" bekannt geworden. Beim ersten Mal sagt Maria einen weiteren Krieg nach dem Ende des ersten Weltkrieges voraus. In apokalyptischen Bildern sehen die Kinder eine Vision der Hölle. Die zweite Weissagung bezieht sich auf die Bekehrung des kommunistischen Russlands. Das sagenumwobene dritte Geheimnis wird erst 83 Jahre später vom Vatikan veröffentlicht, es ist die Prophezeiung eines weißen Bischofs, der von Kugeln getroffen zusammenbricht - eine Vorhersage des Attentats auf Papst Johannes Paul II. im Jahr 1981.