Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Auch heuer werden in Österreich zu Silvester wieder Feuerwerkskörper im Wert von mehr als zehn Millionen Euro in die Luft gepulvert. Doch die bunten Sterne am Nachthimmel machen nicht nur Freude, sie führen auch zu störendem Lärm, massiver Umwelt- und Luftverschmutzung und bergen ein hohes Verletzungsrisiko. Immer mehr Städte schränken deshalb den traditionellen Silvesterbrauch ein oder verbieten ihn ganz, wie beispielsweise Paris, wo stattdessen eine eindrucksvolle Licht- und Lasershow geplant ist.
In Graz fällt das offizielle Feuerwerk am Schloßberg heuer aus. Auch die generelle Verwendung von Feuerwerkskörpern ist in diesem Jahr in Graz verboten. Außerdem weist die Polizei darauf hin, dass pyrotechnische Gegenstände steiermarkweit nicht in der Nähe von Kirchen und Gotteshäusern verwendet werden dürfen.
Die Hilfsorganisation Jugend Eine Welt begrüßt diese Entwicklung und erinnert an die problematischen Arbeitsbedingungen in der Feuerwerksindustrie: Regelmäßig kommt es zu tödlichen Unfällen in Feuerwerksfabriken; in mehreren Ländern - darunter China, El Salvador, Guatemala, Indien, Indonesien und Peru - ist nach wie vor missbräuchliche Kinderarbeit anzutreffen.
Die Feuerwerksindustrie ist und bleibt hochexplosiv: In China, dem weltweit größten Produzenten pyrotechnischer Produkte, starben 2017 mindestens 17 Menschen bei Explosionen. Und auch in Indien, Mexiko, Portugal und Indonesien kam es zu tödlichen Unfällen. So flog im Oktober 2017 eine Feuerwerksfabrik in der Nähe der indonesischen Hauptstadt Jakarta in die Luft. Besonders tragisch: Unter den 48 Todesopfern befanden sich mehrere Minderjährige, darunter drei 14-jährige Mädchen.