Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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„Das Heilige Land ist immer wieder ein neues Erlebnis!“, so Bischof Wilhelm Krautwaschl, der von 18. bis 25. Februar gemeinsam mit 50 Jugendlichen und angehenden Diakonen in Israel war um die Wurzeln unseres Glaubens hautnah zu erleben. Das Reiseprogramm führte sie an Plätze, an denen Jesus lebte und wirkte.
Auf dem Reiseprogramm stand zuerst die Region rund um den See Genezareth und dann das Gebiet rund um Jerusalem. Höhepunkte dabei waren die Tauferneuerung an den Jordanquellen in Banyas, das Baden im Toten Meer, der Rundweg am Berg Tabor, der Ölberg und die Orte, an denen Jesus Christus wirkte, geboren und gestorben ist. An all diesen Orten las der Seelsorger der Jungen Kirche, P. Bernhard Pesendorfer aus der heiligen Schrift und erweckte damit die Plätze zum Leben.
Frieden für das Land
Eine bereichernde Begegnung für die Pilger war das Treffen mit Kamal, einem Christ aus Palästina, der über sein Leben und den Konflikt zwischen Israel und Palästina aus seiner Sicht erzählte. Die jüdische Reiseleiterin Michal, die die Gruppe begleitete, berichtete aus ihrer Perspektive, wodurch ein breites Bild von diesem komplexen Konfikt gezeichnet werden konnte. Eine wichtige Botschaft haben sie allerdings gemeinsam: Sie wollen Frieden für das Land.
von Barbara Geineder (Reisekoordinatorin der Katholischen Jugend Steiermark)
Mit typisch westlichen Vorstellungen flog ich mit einer grandiosen Pilgergruppe am Sonntag nach Israel. Dort angekommen war ich mehr als positiv überrascht! Die baulichen, aber auch gesellschaftlichen Eindrücke brachten mir ein ganz neues Bild vom Heilige Land. Besonders beeindruckt hat mich die Geburtsstätte Jesus, welche mich sehr geprägt hat.
[Hanna, 18 Jahre, Kapfenberg]
„Israel ist wie das 5. Evangelium!“ – mit diesem Satz wurden wir von unserer Reiseleiterin begrüßt. Nach dieser fantastischen Rundreise kann ich dieser Aussage voll und ganz zustimmen, denn erst jetzt kann ich mir die Erzählungen der Bibel realistisch vorstellen und mit Orten und Eindrücken verbinden. Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Pilgerreise mit einer so tollen Gruppe erleben durfte und auf dem Nachhauseweg stärkt mich der Gedanke: „Es ist nicht wichtig wo es passiert ist, sondern das es passiert ist!“
[Christina, 23 Jahre, St. Johann in der Haide]
Ich habe diese Reise gestartet und wusste erst gar nicht was mich erwartet. Tausende Eindrücke und Emotionen sind vergangen und ich kann nur sagen, das hl. Land hat mich gefangen. Im Toten-Meer haben wir uns mit Schlamm eingerieben, und die weiche Haut ist uns geblieben. Zum Abschluss gibt es nur zu sagen, die Reise nach Israel die müsst ihr wagen.
[Fabian, 22 Jahre, Feldkirchen]