Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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"Mönch sein heute" lautet der Titel des neuen Buches der Grazer Autorin und Soziologin Isabelle Jonveaux über das Mönchtum in Österreich. Sie stellt ihr Werk gemeinsam mit P. Marian Kollmann OSB am 17. April 2018 in der Pfarre Graz-St. Andrä vor.
In der heutigen Zeit ist eine Wende festzustellen in verschiedenen Aspekten des Klosterlebens. Die Gesellschaft entwickelt sich, und so müssen sich auch Klöster stets neu bestimmen, ihre Rolle in der Gesellschaft hat sich verändert. Oft werden Klöster durch ihren Umgang mit der Natur als interessante Orte alternativen Lebens gesehen oder dienen als Vorbilder für eine Gesellschaft in der Krise, die auf der Suche nach einem anderen Leben ist.
Im Gespräch werden die Soziologin und P. Marian Kollmann versuchen, Antworten zu geben auf aktuelle Fragen und der Attraktivität von Klöstern für junge Menschen nachgehen.
weitere Informationen
Ort: Pfarre Graz-St. Andrä
Termin: 17. April 2018, 19 Uhr
Isabelle Jonveaux, nach dem Studium der Soziologie und Wirtschaft in Paris und Trient Promotion über die Wirtschaft der Klöster in Europa (2009). Seit 2011 forscht sie am Institut für Religionswissenschaft der Universität Graz über das Klosterleben in Europa und Afrika und über Religion und Internet. Habilitation über die neueren Formen von Fasten.

Der Benediktinermönch Dekan Kaplan Martin Kollmann, P. Marian, ist Kaplan in der Pfarre Wolfsberg in Kärnten.
Das Buch "Mönch sein heute" befasst sich vor allem mit der Situation in Österreich. Als empirisch angelegte soziologische Studie untersucht er die sozialen Dimensionen des Klosterlebens. Dabei werden neben der demographischen Lage die Arbeitsfelder der Mönche und Nonnen in den Blick genommen, insofern diese für die Identität und den gesellschaftlichen Platz eines Klosters eine entscheidende Rolle spielen. Um die aktuellen Umbrüche zu erklären, wird das Klosterleben in seinen alltäglichen Aspekten betrachtet, so z.B. der Einzug der neuen Technologien. Abschließend geht der Blick in die Zukunft, auch indem die Vorstellungen junger KatholikInnen vom Klosterleben einbezogen werden, um daraus Schlüsse zur Krise des Nachwuchses zu ziehen.
Taschenbuch: 184 Seiten
Verlag: Echter; Auflage: 1 (29. Januar 2018)
ISBN-13: 978-3429044459
Terminaviso: Weltgebetstag für geistliche Berufungen
Wofür lebst du?
Der Weltgebetstag für geistliche Berufungen – heuer am 22. April – bildet den Anlass, für geistliche Berufungen zu danken und zu bitten, diesmal mit der Frage „Wofür lebst du?“.
19. April, 19 Uhr: Hl. Messe mit Bischofsvikar Dr. Heinrich Schnuderl, Dom zu Graz.
Danach Agape bei Lagerfeuer im Hof des Priesterseminars.