Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Was bedeutet es, wenn kirchliche Institutionen zeitgenössische Kunst sammeln? Das Museum für Gegenwartskunst im Stift Admont und das Kulturzentrum bei den Minoriten als Haus für zeitgenössische Kunst der Diözese Graz-Seckau haben es in den letzten Jahren mit ihren jeweiligen Möglichkeiten und Qualitätsansprüchen getan. Erstmals wird daraus eine Ausstellung, verbunden mit Werken aus der Sammlung Hermann Glettler der Diözese und Beständen der QL-Galerie. Die Werke werden auf ihren religiösen Gehalt hin fokussiert: Sie geben – im Kontext der umfangreichen Admonter Sammlungen – auch darüber Auskunft, wohin sich die zeitgenössische Kunst im Hinblick auf die christliche Bilderwelt entwickelt hat.
Die Ausstellung ist vom 24. April bis 4. November 2018 zu sehen. Kuratiert wurde sie von Johannes Rauchenberger und Michael Braunsteiner. Die Eröffnung mit Bischof Krautwaschl beginnt am 23. April ab 16:30 Uhr im großen Festsaal des Stiftsgymnasiums.
Künstlerinnen und Künstler: 0512, Siegfried Anzinger, Willi Arndt, Guillaume Bruère, Madeleine Dietz, Christian Eisenberger, Michael Endlicher, Manfred Erjautz, Dorothee Golz, Hermann Glettler, Fritz Hartlauer, Günther Holler-Schuster, Ronald Kodritsch, Zlatko Kopljar, Alfred Klinkan, Adrian Paci, Clara Oppel, Wener Reiterer, Lois Renner, Martin Schnur, Hubert Schmalix, Cynthia Schwertsik, Petra Sterry, Claudia Schink, Gustav Troger, Erwin Wurm u.a.
Admonter MAdonna
Eines der berühmtesten Werke der Alten Galerie am Universalmuseum Joanneum ist die Admonter Madonna. Sie musste vom Stift Admont im Zuge der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre an das Land Steiermark veräußert werden. Der französische Künstler Guillaume Bruère, der bereits in europäischen Museen seine Zeichnungen nach Alten Meistern anfertigte, zeichnete im Zuge dieses Ausstellungsprojekts auch vor dieser Madonna, die sich als das neueste Stück der Serie „Made for Admont“ einfügt.