Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Die 80 Cent Briefmarke mit dem Heiligen Rupert wird am 8. Juni um 15.30 Uhr im Barocksaal des Priesterseminares präsentiert. Alois Lingfeld von der Österreichischen Post wird die neue Marke an Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl überreichen. Auch Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und der Grazer Stadtrat Kurt Hohensinner werden anwesend sein.
Die Briefmarke zum Diözesanjubiläum zeigt den Heiligen Rupert, den Gründer der Erzdiözese Salzburg. Er ist gemeinsam mit Virgil Schutzpatron der steirischen Diözese. Ruperts Todestag jährt sich zudem 2018 zum 1.300. Mal. Das Briefmarkenbild gibt das Detail einer gotischen Statue des Heiligen Rupert wieder, die um 1520 von Lienhart Astl gefertigt wurde. Sie stammt aus der Filialkirche Niederhofen bei Stainach und ist heute im Diözesanmuseum Graz ausgestellt. Mit einer Auflage von 195.000 Stück wird sie auf Briefen ein Zeichen zum 800-Jahr-Jubiläum der steirischen Kirche sein.
Zum Jubiläum wird es zudem zwei personalisierte Briefmarken geben: Die erste zeigt eine Luftaufnahme des Grazer Doms, der mit Burg, Mausoleum, ehemaligem Jesuitenkolleg und Alter Universität die „Stadtkrone von Graz“ bildet.
Die zweite Marke bildet den sogenannten „Segensarm“ ab, das Wappen der Diözese Graz-Seckau. Das Motiv stammt von einem gotischen Glasgemälde, das um 1500 aus der Werkstatt des bekannten Nürnberger Glasmalers Veit Hirsvogel stammt. 1957 gelangte die Scheibe als Geschenk der Abtei Seckau an die Diözese Graz-Seckau. Sie wird heute im Diözesanmuseum Graz verwahrt.
Im Diözesanmuseum Graz / Priesterseminar ist am 8. Juni von 10 bis 17 Uhr auch ein Sonderpostamt eingerichtet, wo neben der Briefmarke zum Diözesanjubiläum auch der begehrte Ersttagsstempel erhältlich ist.
Gleichzeitig präsentieren die Mitglieder des Österreichischen Philatelistenvereins St. Gabriel eine Briefmarkenschau mit besonderen Objekten, Briefen und Marken zu christlichen Themen.