Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
Es gibt viele Möglichkeiten, sich in der Kirche zu engagieren! Mehr Infos
Schulen, Kindergärten, Bildungshäuser und vieles mehr: Kirche ist ein wesentlicher Bildungsanbieter. mehr Infos

Das Jubiläum wirkt nach, auch wenn das Jubiläumsfest am 23./24. Juni mit rund 20.000 Besuchern und ihren zahlreichen positiven Rückmeldungen erfolgreich über die Bühne gegangen ist. In den kommenden Monaten kann man vieles weiter auskosten.
Erleben Sie die Schönheit der steirischen Naturkulisse und machen Sie vor oder nach Ihrer Wanderung einen Abstecher zu geschichtsträchtigen Publikumsmagneten wie Stift Admont, Schloss Seggau, Abtei Seckau und besuchen Sie die Jubiläumsausstellungen. Folgende Wander-Tipps beinhalten auch Informationen zur bequemen und nachhaltigen Anreise mit öffentichen Verkehrsmitteln.
Wander-Tipp 1: Admont - Frauenberg: Wallfahrt, wandern und Kultur
Wander-Tipp 2: Rund um das Stift Seckau: Auf in die Urlaubsregion Murtal: Seckau - Tremmelberg - Knittelfeld
Wander-Tipp 3: Die grüne Seite von Graz: Stiftingtal und Andritz
Wander-Tipp 4: Körper und Geist entspannen
Nur noch bis 26.August: Glaube Liebe Hoffnung (Graz: KULTUM, Kunsthaus) - Welchen Wert haben Religion, Glaube, Spiritualität in einer weitgehend säkularen Gesellschaft?
Themenführungen:
>24.8., 15:30-16:30 Uhr: Führung durch die Ausstellung mit Christof Elpons
> 26.8., 11-13 Uhr: Letzte KuratorInnenführung mit Katrin Bucher-Trantow, Johannes Rauchenberger und Barbara Steiner
bis 14.Oktober: Last & Inspiration (Graz: Priesterseminar, Diözesanmuseum, Stadtpfarrkirche, QL-Galerie) - Religionsgeschichte unter dem Aspekt Aufbrüche und Neuanfänge, sich widerspiegelnd in 1000-jährigen Sakralkunst.
Themenführungen:
>15.8./13.10., 11:15-12:45 Uhr: Macht und Ohmacht. Kuratorenführung mit Johannes Rauchenberger
> 20.8., 15.30-17 Uhr: Macht Kirche Politik. Kuratorenführung mit Heimo Kaindl
> 27.8., 16-17 Uhr: Katholisch sein in Graz. Themenführung mit dem Vermittlungsteam des Diözesanmuseums
LANGE NACHT DER MUSEEN > 6.10., ab 18 Uhr: laufend Themenführung mit dem Vermittlungsteam des Diözesanmuseums
bis 26.Oktober: Grenze Öffnung & Heimat (Schloss Seggau) Gedanken über Heimat, verschobene Grenzen und die Erfahrung des Schutzes unter dem Mantel des Glaubens.
bis 28.Oktober: Umbruch Geist & Erneuerung (Abtei Seckau) Die wichtige Rolle der Klöster, von den Wurzeln bis zur Gegenreformation, ergänzt mit einem zeitgenössischen Blick.
bis 4.November: Schönheit & Anspruch (Stift Admont) Was bedeutet es, wenn kirchliche Institutionen zeitgenössische Kunst sammeln? Ein Blick wohin sich zeitgenössische Kunst im Hinblick auf die christliche Bildwelt entwickelt.
>>weitere Infos zu den Jubiläumsausstellungen 800-jahre-graz-seckau.at/ausstellungen/
Tipp: 1 Kombiticket – 5 Ausstellungen: 24 Euro/18 Euro (ermäßigt) erhältlich an allen 5 Ausstellungsorten
La Strada
bis 4. August
Straßentheater, Figurentheater, Neuer Zirkus und Community Art in Graz, Leibnitz, Stainz und Weiz – viele Produktionen bei freiem Eintritt.
TIPP: für die ganze Familie 30.Juli, 11 Uhr, Innenhof Marianum Sozialzentrum Caritas (Mariengasse 24), freier Eintritt
Full House von Eléctrico 28 (ES/AT): Die Geschichte von Fra?ulein Koala, Herr Hund und Frau Pferd wird dort aufgefu?hrt, wo das Leben wirklich spielt: in den Hinterhöfen der Stadt. Die moderne Fabel fu?r Kinder und Erwachsene bescha?ftigt sich mit dem Zusammenleben im urbanen Raum; mit all den Herausforderungen, die das U?berwinden von Unterschieden so mit sich bringt. Denn Fra?ulein Koala will die ganze Welt lieb haben, Herr Hund vor allem seine Ruhe, und Frau Pferd hat einfach jede Menge Energie.
In Kooperation mit der Akademie Graz und der Caritas Steiermark im Rahmen von ZUKUNFT SÄEN – 800 Jahre Diözese Graz-Seckau.
Architektursommer
Bis September, steiermarkweit
Von Juni bis September gibt es zahlreiche Vorträge, Führungen, Installationen, Ausstellungen und viele weitere Veranstaltungen, die sich mit unserer gebauten Lebensumwelt auseinandersetzen, viele bei kostenlosem Eintritt. Die Jubiläumsausstellung Grenze Öffnung Heimat auf Schloss Seggau ist Teil des Programms.
TIPP: Jeden Dienstag, ab 17 Uhr, bietet Architektin Daniela Vukovits einen Stadtrundgang der besonderen Art: Sie zeigt zeitgenössische Kunst in sakralen Räumen. Ein genaueres Hin-Blicken auf formale Ausgestaltung, offene und verborgene Symbolik und den dahinterstehenden Inhalt der „göttlichen“ Kunst und Architektur. (Treffpunkt: Park bei der St. Andräkirche Kernstockgasse 9, 8020 Graz)
Am Himmelkogel, auf 2.018 m überragt das vom Medienkünstler Richard Kriesche gestaltete Jubiläumskreuz die Landschaft der Niederen Tauern. Das Kreuz lebt von der Abwesenheit einer Jesu-Darstellung und der Verdichtung des Immateriellen und spirituell Durscheinenden in der zukunftsbejahenden Aussage „du bist nicht allein“. Mit den Worten des Künstlers: „Das Kreuz ist zur alleinigen Leerstelle für seinen erfahrungsmächtigsten, alle Religionen und Bekenntnisse überschreitenden Text geworden, den zu begreifen wir eingeladen sind“.
Ein 1,5 Tonnen schwerer Betonsockel wird das Jubiläumskreuz sichern, das in den kommenden Wochen aufgestellt und am 1. September, dem internationalen Tag der Schöpfung enthüllt und von Bischof Wilhelm Krautwaschl im Rahmen einer ökumenischen Feiern gesegnet wird, in Anwesenheit des neuen Superintendenten der evangelischen Kirche Steiermark, Wolfgang Rehner. Die Botschaft des Kreuzes lässt auch über die zunehmende Vereinsamung der Gesellschaft und Gemeinschaft nachdenken. „Viele – ob gläubig oder nicht – werden das Kreuz sehen und sich Gedanken machen“, so Projektunterstützer Hans Roth. Die Botschaft „du bist nicht allein“ treffe einen Nerv der Zeit. Fasziniert habe Irmgard Holzer, Geschäftsführerin Metallbau Gölles (unterstützt die Realisierung des Kreuzes) vor allem Kriesches Zugang zur Oberflächengestaltung: „Die Verletzungen des Stahls mit der Flex, das Erzeugen von Schrammen, steht für mich sinnbildlich für das verletzliche Leben, das nicht immer glatt läuft.“ Für Kriesche stehen sie für die Verletzungen, die Jesus am Kreuz erfahren hat, die er direkt auf das Jubiläumskreuz übertragen hat.
Nach dem Abstieg zur Bergerhube findet um 15 Uhr Joseph Haydns „Die Schöpfung“ als Open-Air-Konzert statt mit rund 200 Musikern, wie den Grazer Kapellknaben und dem Capella Calliope Orchester. Für entspannte Atmosphäre vor, während und nach dem Konzert sorgen regionale Speisen und Getränke.
>> Infos zur Anreise & Tickets (erforderlich) unter dieschoepfung.at oder 800-jahre-graz-seckau.at
Kunst des Helfens
Das Projekt stellt am Beispiel von 36 Orten in Graz (Marienambulanz, Haus der Frauen, Beratungsstellen für Migrantinnen, Verein für Männer- und Geschlechterthemen, Krankenhaus der Elisabethinen, tag.werk uvm.) und der Steiermark unterschiedliche Konzepte des Helfens vor, die im Miteinander von professioneller wie ehrenamtlicher Arbeit agieren, um auf individuelle Formen von Armut und Ausweglosigkeit zu reagieren.
In Form einer Zeitung wird die Geschichte und die Aktualität von Armut veranschaulicht. Sie zeigt Konzepte des Helfens aufbauend auf den fünf „Säulen der Identität“ von H.G. Petzold (1995): Leben, Soziales Netz, Arbeit, Materielle Sicherheit, Wert. Dazu gibt es ein soziologisch-historisches Glossar zur Armutsbekämpfung von Carlos Watzka, Informationen zu Situationen von Armut in der jüngeren Geschichte von Graz und historische Fotos.
>> Info & Zeitung zum Download akademie-graz.at
TIPP: Letzte geführte Tour am 1. August, 16-10 Uhr
Fluchtwege und Auswege - Geschichten der Flucht und die Möglichkeiten des Helfens in Krisenregionen (Treffpunkt: Marianum – Sozialzentrum der Caritas)
Eine Präsentation in 36 Plakaten – die Ausstellung zum Projekt
ab August bis Ende September
Galerie Zwischenbilder im Sozialamt Graz?, Schmiedgasse 26, 1. Stock
Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 9:00 bis 17:00 Uhr
culture-unlimited.com/blog/ausstellung-kunst-des-helfens
Der Film von Ernst Zerche (Welthaus) und Manuel Prett macht „Lust“ auf Begegnungen mit Menschen in anderen Erdteilen und weist auf die Bedeutung von Partnerschaft und Solidarität hin. Es macht deutlich, wie verflochten unsere Welt ist und wie wir durch globales Handeln in einem respektvollen Miteinander zusammen leben können. Die Dokumentation spannt einen Bogen von einer langjährigen Partnerschaft mit der Diözese Masan in Südkorea, bis in den Nordosten Brasiliens - nach Bon Jesus da Lapa, wo neue Formen der diözesanen Zusammenarbeit entstehen. Ergänzt durch berührende Geschichten von Menschen in Nepal und dem Senegal. Die angesprochenen Themen reichen vom interkulturellen Lernen und Religionen im respektvollen Miteinander über ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen und Empowerment bis hin zu Ernährung und Landwirtschaft.
>> Info: Der Film ist ab Herbst für Aufführungen in Pfarren, Schulen und regionale Kinos erhältlich. Begleitendes Material und GesprächspartnerInnen auf Anfrage unter office@welthaus.at
Das Projekt verbindet Zeitgemäßes mit Schätzen aus der Tradition. Über klassische Formate hinaus wurden Auftragskompositionen vergeben, neue Gebete und Texte in Auftrag gegeben, eine Schreibwerkstatt veranstaltet, einer Tanzperformance konzipiert und Freestyle-Riten für junge Menschen entwickelt. Stefan Heckel hat ein "Segenslied" nach Worten von Edith Stein und P. Willibald Hopfgartner vertont und Barbara Rauchenberger ein neues "Magnificat" geschrieben. Das Team von Augustinum und Junger Kirche konzipiert gemeinsam mit Schülern "One-Moment-Rituale" für den (Schul-)Alltag junger Menschen.
Erweiterbare Werkmappe (zur Verfügung gestellt ab September 2018)
als Zusammenfassung von ALLEZEIT. Liturgie-Mosaik (inkl. Tonträger, Partiturband, Jugendritenheft) mit Hinführungen (Grundformen christlichen Gottesdienstes, Psalmen beten, Was sind Tagzeiten? Anleitung zum „Bau einer Tagzeitenliturgie“) und Bausteinen für OrganistInnen, ChorleiterInnen, Wortgottesfeierleiter, Priester, Lehrende… zur Gestaltung von Tagzeitenliturgie, Wortgottesfeier, Eucharistiefeier, Schulalltag.
TIPP: Die neuen Kompositionen sind bis 14. Oktober bei Hörstationen in der Ausstellung „Last & Inspiration“ vorgestellt.