Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
Es gibt viele Möglichkeiten, sich in der Kirche zu engagieren! Mehr Infos
Schulen, Kindergärten, Bildungshäuser und vieles mehr: Kirche ist ein wesentlicher Bildungsanbieter. mehr Infos

Die Geschichte von Schloss Seggau reicht ins 12. Jahrhundert zurück, erbaut von Salzburger Erzbischöfen und später von Seckauer Bischöfen erweitert. Heute beherbergt das Schloss ein Kongress- und Bildungszentrum der Diözese Graz-Seckau sowie ein Hotel. Zurzeit findet im Schloss Seggau anlässlich des Jubiläums "800 Jahre Diözese Graz-Seckau" die Ausstellung "Grenze Öffnung & Heimat".
Die Region rund um Leibnitz ist ein Ort der Grenzerfahrung. In dieser Ausstellung in den bislang nicht zugänglichen Gewölberäumen des Oberschlosses und im Glockenturm mit der größten Glocke der Steiermark wird über Heimat nachgedacht, über verschobene Grenzen und über die Erfahrung des Schutzes unter dem Mantel des Glaubens. Die Fluchtgeschichten der Gegenwart und der Vergangenheit sind Teil dieses Blicks in die Zukunft. Die Jubiläumsausstellung stellt Fragen wie "Wo brauchen wir Grenzen?", "Müssen (wollen) wir uns in Österreich und in der Steiermark um andere kümmern?" oder "Wo gibt es Orte der öffentlichen Toleranz für anders Denkende, für anders Glaubende, für andere Lebensformen?"
Grenze Öffnung & Heimat
noch bis 26. Oktober 2018 geöffnet
Öffnungszeiten: Fr, 14 bis 18 Uhr, Sa, So und an Feiertagen: 10 bis 16 Uhr
Der Herbst ist die perfekte Wanderzeit auch in der Südsteiermark und von Leibnitz ist Schloss Seggau leicht zu Fuß erreichbar. Vom Bahnhof gelangt man über den Hauptplatz und den Stadtpark zur Sulm, wo ein Waldsteig in kurzer Zeit zur burgartigen Schlossanlage mit Schlosstaverne und bischöflichem Weinkeller (Weinverkostungen sind möglich!) führt. Dort kann man sich Jubiläumsausstellung besuchen.
Wer noch weiter wandern möchte, kann entlang des Kreuzweges zur Wallfahrtskirche Frauenberg mit dem benachbarten Tempelmuseum und weiter, vorbei am Hasenwirt, bergab ins Sulmtal gehen. Entlang des R1-Sulmtal-Radweges spaziert man – auf dem Damm der historischen Trasse der 1967 eingestellten Sulmtalbahn – ostwärts. Vorbei am Sulmsee wäre ein Abstecher zur Weinbauschule Silberberg am Kogelberg (mit Weinlehrpfad) lohnend.
Genauso gut kann man auf dem südseitigen Sulmufer bleiben und erreicht linker Hand das Naturparkzentrum Grottenhof mit Landschaftspark und Regionalmuseum. Von dort zweigt der Rad-/Fußweg nach Süden ab und führt über die eiserne Eisenbahnbrücke wieder retour nach Leibnitz. Oder man bleibt für weitere 900 Meter entlang eines Flurweges neben der Bundesstraße, um beim Kreisverkehr über die Grazer Straße zur HTBLA Kaindorf und zur gleichnamigen Bahnhaltestelle zu gelangen. Weglänge ca. 13 Kilometer, Dauer etwa dreieinhalb Stunden.
Quelle: Sonntagsblatt