Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Die Sichtbarmachung und Würdigung von ausgezeichneten Abschlussarbeiten im Fachbereich katholische Religion ist das Ziel des „Förderpreises Religion“. Dieser Preis wurde erstmals vom Regionalen Fachdidaktikzentrum Religion in Graz, bestehend aus Mitgliedern des Bischöflichen Amtes für Schule und Bildung der Diözese Graz-Seckau, der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Graz und der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz, vergeben. Bei der Verleihung am 28. September im Grazer Augustinum betonte der Vorsitzende des Fachdidaktikzentrums, ao. Univ.-Prof. Wolfgang Weirer, dass die eingereichten Arbeiten die hervorragende Qualität der religiösen Bildung im Religionsunterricht zeigen: „In einer Situation, die angesichts der Vielfalt von Religionen, Werthaltungen und Lebensstilen unübersichtlich geworden ist, braucht es ein konturiertes und reflektiertes Orientierungsangebot – ein solches ist der konfessionelle Religionsunterricht.“
Die Jury konnte aus insgesamt neun in der Steiermark eingereichten Arbeiten wählen, deren Themen von Kirchengeschichte über Bibelwissenschaften bis hin zu ethischen Fragen das breite Spektrum des Religionsunterrichts sichtbar machten.
Der erste Preis, dotiert mit 500 Euro, ging an Manuel Windholz aus Krieglach für seine am Herta Reich Gymnasium in Mürzzuschlag verfasste Vorwissenschaftliche Arbeit „Der Konflikt zwischen Schöpfungsglaube und Evolutionslehre am Beispiel des von Richard Dawkins verfassten Buches: Der Gotteswahn“.
Den zweiten Preis, dotiert mit 300 Euro, erhielt Chiara Meitz für ihre am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium Graz verfasste Arbeit „Correlations between Fantasy Novels and the Bible“.
Joseph Krautgasser, Maturant am Grazer Gymnasium der Ursulinen, wurde für seine kirchengeschichtliche Arbeit „Die Ausbreitung des Christentums im heutigen Österreich während des Frühmittelalters“ mit dem mit 200 Euro dotierten dritten Preis ausgezeichnet.
Schulamtsleiter Walter Prügger dankte den PreisträgerInnen für die hohe Qualität und inhaltliche Weite der eingereichten Arbeiten: „Sie bestätigen damit die Aussage von Bundesminister Faßmann, dass der Religionsunterricht einen wertvollen Beitrag im Rahmen des schulischen Bildungsauftrages einbringt.“ Vizerektor an der KPH Graz, Friedrich Rinnhofer, warf bei der Überreichung bereits einen Blick in die Zukunft: „Ab nun soll der Förderpreis jedes Jahr Schülerinnen und Schüler aus der Steiermark ermutigen, sich in ihren Abschlussarbeiten mit religiösen Themen zu befassen und die Auseinandersetzung mit theologischen Fragen zu suchen.“?
weitere Informationen
Das Regionale Fachdidaktikzentrum Religion wurde 2010 als Kooperationsprojekt der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule der Diözese Graz Seckau, Pädagogischer Hochschule Steiermark, dem Landesschulrat für Steiermark und der Universität Graz gegründet.
?Ziel des Förderpreises Religion:
PreisträgerInnen 2018
Manuel Windholz, Herta Reich Gymnasium in Mürzzuschlag, „Der Konflikt zwischen Schöpfungsglaube und Evolutionslehre am Beispiel des von Richard Dawkins verfassten Buches: Der Gotteswahn“
Chiara Meitz, Wirtschaftskundliches Realgymnasium Graz, „Correlations between Fantasy Novels and the Bible“
Joseph Krautgasser, Grazer Gymnasium der Ursulinen, „Die Ausbreitung des Christentums im heutigen Österreich während des Frühmittelalters“
Alle Teilnehmenden erhielten ein von Bischof Wilhelm Krautwaschl handsigniertes Exemplar des Buches „800 Jahre Diözese Graz-Seckau. Von der Gründung bis zur Gegenwart.“