Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Mitherausgeber Raffael Elis nannte in seiner Vorstellung des Buchprojekts die Motivation, ein Buch anlässlich des 86. Geburtstages des ehemaligen Dompfarrers Gottfried Lafer herauszugeben, weil „viel zu wenig in honorierender Weise der Persönlichkeit Gottfried Lafer gedacht werde.“ Elis, der das Buchprojekt gemeinsam mit seinem Vater Karlpeter anleitete, war selbst 20 Jahre Ministrant im Dom. Das Buch sei eine „Beschreibung eines Mannes, der sein Leben Gott geweiht hat“, und seinen Beruf als Berufung lebe. Elis persönlich schätze an dem seit 3 Jahren im Ruhestand stehenden Apostolischen Protonotar „väterliche Freundschaft und auch Strenge“. Die 31 Autoren zeichnen sich durch persönliche Verbundenheit mit dem für fast 50 Jahre im Dienst der Dompfarre gestandenen Gottfried Lafer aus. Unter ihnen finden sich Namen wie Erzbischof Franz Lackner, Bischof Wilhelm Krautwaschl, Bischof Hermann Glettler, die emeritierten Bischöfe Johann Weber und Egon Kapellari, Bürgermeister Siegfried Nagl, ehem. Superintendent Hermann Miklas, aber auch aus der Dompfarre der ehem. Domorganist Emanuel Amtmann, der langjährige Vorsitzende in Pfarr- und Wirtschaftsrat Hofrat Horst Bogner oder der ehmalige Landesintendant der ORF-Steiermark Günther Ziesel.
Als Laudator fungierte der jetzige Dompfarrer und Bischofsvikar Heinrich Schnuderl, der die 50 Jahre Dienst als Dompfarrer, aber auch die 29 Jahre in der Leitung des Priesterseminars – 26 davon hauptverantwortlich als Regens – als monumentales Lebenswerk bezeichnete. Sein Dienst war geprägt vom Wandel der Stadtseelsorge, geprägt vom II. Vatikanum und mit besonderem Augenmerk auf die Schönheit von Liturgie und liturgischer Ordnung. So war er auch der Schreiber mehrerer Drehbücher für Papstliturgien und der erste Drehbuchautor für Radiogottesdienste. Schnuderl sagte über seinen Vorgänger in Anlehnung an den Apostel Paulus: „Unverkennbar bist du ein Buch, nicht in Stein oder mit Buchstaben auf Papier geschrieben, sondern in Geist und Herzen der Menschen.“
Der Geehrte bedankte sich bei seinem „priesterlichen Bruder“, als auch bei Raffael und Karlpeter Elis, für ihre Verdienste um den Grazer Dom und speziell für diese besondere Ehrung mit dem Buch. „Im Alter vergesse man so einiges, aber vieles bewahre man im Herzen“, so Lafer. Das Buch ist bei den Herausgebern gegen eine Spende für den Grazer Dom erhältlich.
Das Buch wurde durch die Kleine Zeitung finanziell ermöglicht und vom Vorstandsmitglied der Styria Medien AG, Kurt Kribitz, am 5. November in der Skylounge der Styria Medien AG am Gadollaplatz in Graz feierlich übergeben.