Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Mit 1. September 2026 wird das Generalvikariat der Diözese Graz-Seckau neu aufgestellt: Das Generalvikariat wird von Weihbischof Johannes Freitag und Lukas Grangl in gemeinsam verantworteter Leitung und jeweils eigenen Aufgabengebieten geführt. Weihbischof Johannes wird in seinen Aufgabengebieten des Generalvikariates stärker die pastorale Verantwortung tragen, Lukas Grangl wird als Direktor der Diözese Graz-Seckau für Fragen der Ressourcen, Administration und Verwaltung verantwortlich sein.
Generalvikar und Dompropst Erich Linhardt vollendet heuer sein 70. Lebensjahr und wird mit 1. September 2026 als Generalvikar emeritieren. Er bleibt Dompropst und wird als Bischofsvikar für die Caritas, in der Begleitung älterer Priester und in der Seelsorge vor Ort wirken. „Ich danke Erich Linhardt für seinen aufopferungsvollen Dienst für die steirische Kirche und freue mich, dass wir eine gute Nachfolgelösung gefunden haben. Ich wünsche Erich Linhardt, Weihbischof Johannes und Lukas Grangl viel Segen und alles Gute für ihre zukünftigen Aufgaben“, so Diözesanbischof Dr. Wilhelm Krautwaschl.
Johannes Freitag trat nach der Matura in Graz 1992 ins Priesterseminar ein und studierte Theologie an der Karl-Franzens-Universität Graz. 2000 wurde er im Grazer Dom zum Priester geweiht. In der Folge wirkte er als Priester in mehreren steirischen Pfarren und in der katholischen Jungschar Steiermark. Von 2011 bis 2015 war er Pastoralamtsleiter im bischöflichen Ordinariat. Er absolvierte von 2009 bis 2012 ein MBA-Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien. Seit 2006 war er Pfarrer und Leiter des Seelsorgeraums für die Pfarren „An der Eisenstraße“, 2019 bis 2025 auch Militärpfarrer für die Steiermark.
Im Jänner 2025 wurde Johannes Freitag von Papst Franziskus zum Auxiliarbischof der Diözese Graz-Seckau ernannt und am 1. Mai von Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl geweiht. Als Generalvikar ist es ihm ein zentrales Anliegen, Kirche als Gemeinschaft zu gestalten, in der die Freude am Glauben gestärkt, Verantwortung gemeinsam wahrgenommen wird und das Vertrauen im Dienst an den Menschen wächst. Durch viele menschliche Brücken in einer pluralen Gesellschaft soll die katholische Kirche einen Mehrwert für alle Menschen in der Steiermark darstellen.
Lukas Grangl wird mit der Aufgabe des Direktors der Diözese Graz-Seckau betraut. Er ist promovierter Pastoraltheologe mit einem Schwerpunkt in Fragen kirchlicher Organisation und Entwicklung sowie Jurist mit wirtschaftlichem Fokus. Ergänzend verfügt er über Ausbildungen in Politik- und Verwaltungswissenschaften sowie im Bank- und Versicherungsmanagement.
Lukas Grangl sammelte berufliche Erfahrungen in der strategischen, personellen und wirtschaftlichen Leitung eines mittelständischen Unternehmens im Bank- und Immobiliensektor sowie in einer global agierenden Wirtschafts- und Steuerberatungskanzlei. Zusätzlich wirkt er im Bundesministerium für Landesverteidigung in der nationalen und internationalen Konzept- und Strategiearbeit mit. Er ist mit Franziska Grangl verheiratet und Vater von drei Kindern.
Der katholischen Kirche ist Lukas Grangl seit langem eng verbunden und wirkte in verschiedenen Rollen mit, zuletzt in der gemeinsam verantworteten Leitung des Synodalen Prozesses in der Militärdiözese mit Johannes Freitag sowie als Fachreferent für theologische und gesellschaftliche Fragen für den Ordinarius der Diözese Graz-Seckau.
Der Generalvikar ist der Stellvertreter eines Diözesanbischofs in einer katholischen Diözese. Er unterstützt den Diözesanbischof bei der Leitung der Diözese und vertritt ihn in Verwaltungs- und Rechtsfragen. Zentrale Aufgaben - stets im Einvernehmen mit dem Diözesanbischof - sind: