Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Am 26. April trat Papst Franziskus seine letzte irdische Reise an. Schon am frühen Morgen pilgerten Menschen zum Petersplatz, um bei der Trauerfeier Abschied von ihm zu nehmen. Einige Gruppen warteten die ganze Nacht nahe dem Vatikan. Politikerinnen und Politiker aus der ganzen Welt, die er so oft zu Dialog und Zusammenarbeit mahnte, sowie Abgesandte anderer Kirchen und Religionsgemeinschaften reisten aus mehr als 150 Staaten an.
Auch Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl war unter den Gästen und postete einige Bilder. "Da Franziskus immer und immer wieder gebeten hat, für ihn zu beten, hat es die ganze Welt getan - im Wissen, dass er nun für uns betet ... Danke, Papst Franziskus!" schrieb er auf Facebook.
In Kardinaldekan Giovanni Battista Re, der die Totenmesse leitet, hat Franziskus einen würdigen Vertreter seiner Anliegen. "Angesichts der vielen Kriege, die in diesen Jahren wüten, mit ihren unmenschlichen Gräueln, mit ihren unzähligen Toten und ihrer unermesslichen Zerstörung, hat Papst Franziskus unaufhörlich seine Stimme erhoben, um Frieden zu erbitten und zur Vernunft aufzurufen, zu ehrlichen Verhandlungen, um mögliche Lösungen zu finden", erinnert Re in seiner außergewöhnlich kraftvollen Predigt. Vor US-Präsident Trump verweist Re auf Franziskus' stete Forderung, Brücken zu bauen und keine Mauern.
Das weiße Papamobil mit dem einfachen Holzsarg nahm einen Umweg über den großen Corso Vittorio Emanuele zu seiner letzten Ruhestätte, vorbei am Forum Romanum und dem Kolosseum zur Basilika Santa Maria Maggiore. Eine Gruppe von Armen, Migranten, Transpersonen, Opfer von Menschenhandel und Vertreter der Roma-Gemeinschaft dürfen dem Papst die letzte Ehre erweisen. Zehntausende besuchen in diesen Tagen das Grab von Papst Franziskus auf dem schlicht "Franciscus" steht.
In Rom beginnen nach den Trauerfeiern die Beratungen der Kardinäle im sogenannten Vorkonklave. Der emeritierte Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn beteiligt sich an den Treffen der Kardinäle zur Vorbereitung des Konklaves. Am Konklave selbst wird er altersbedingt nicht teilnehmen. Nach diesen Gesprächen werde sich herausstellen, welche Anforderungen an den neuen Papst gestellt werden.
Quelle: Kathpress, Bearbeitung: Katrin Leinfellner
Das Konklave (Versammlung der Kardinäle zur Wahl des Papstes) wird am 7. Mai starten. 135 Kardinäle unter 80 Jahren sind wahlberechtigt. Wie viele von ihnen tatsächlich teilnehmen werden, ist bislang noch offen.