Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Unter der ehrwürdigen Kathedrale der Patriarchen von Aquileia wurden nach 1900 die fast vollständig erhaltenen Mosaikböden der ersten großen Kirchenanlage ausgegraben. Sie überliefern die architektonische Form dieser ganz frühen Räume, deren Funktion und Datierung allerdings seitdem viel diskutiert wurde.
Noch schwieriger ist die Klärung der Frage, ob man aus dem Mosaikboden ein christliches Bildprogramm herauslesen darf und welche Aussage ein solches dann hätte. Kann diese Anlage als früheste erhaltene, christliche Kirche betrachtet werden? Ist ihr Boden ein erster Versuch eines kirchlichen Bildprogramms? Oder gehörten wesentliche Teile doch zu profanen Bauten, die von der Gemeinde in konstantinischer Zeit übernommen wurden? Heute mögliche Antworten auf diese Fragen referiert Dr. Christoph Ulmer, Autor des gerade erschienenen zweibändigen Werkes zum Dom von Aquileia.
Dr. Christoph Ulmer (Jahrgang 1963) studierte in Heidelberg und wurde zu den Villen des Friaul promoviert. Langjährige Tätigkeiten zu Erhalt und Erforschung aber auch für Publikationen zu Villen, Burgen und Schlössern im Friaul prägen seine Arbeit.
19. Oktober, 18.30 bis 20.00 Uhr
Hörsaal 47.02, Universitätszentrum Theologie
Heinrichstraße 78A