Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Eine "gscheite Idee" nannte Landesrat Hans Seitinger bei der Segnung am 27. 11. in Pichl das Projekt himmlisch urlauben. Als zuständiger Landesrat liege ihm an der Revitalisierung solcher "Kraftorte", die zur Entschleunigung und zum Krafttanken am Land einladen. Herbert Beiglböck, Wirtschaftsdirektor der Diözese Graz-Seckau, sprach davon, dass vielfach durch den demografischen Wandel die ursprüngliche Verwendung von Pfarrhöfen einfach nicht mehr vorhanden sei. Die Konferenz der Finanzkammerdirektoren der Diözesen Österreichs habe die Idee der touristischen Nutzung zur Prüfung der Diözese Graz-Seckau anvertraut, die gemeinsam mit Landesrat Seitinger dieses Projekt schließlich realisiert hat. Beiglböck dankte den Projektkoordinatoren Martina Hofmeijer und Reinhard Paier für die gelungene Umsetzung. Geplant sei ein Umfang von 60 bis 100 internationalen Pfarrhöfe über himmlisch urlauben anbieten zu können. Erste positive Signale dazu aus Frankreich, Deutschland, Slowenien und Italien gibt es bereits.
Martina Hofmeijer gab die Koordinaten für das Projekt himmlisch urlauben mit "zwischen Urlaub im Kloster, Urlaub am Bauernhof und den Angeboten von katholischen Bildungshäusern" an. "Es gibt nichts Vergleichbares", sagte sie und machte fest, dass mit dem Angebot keine touristischen Mitbewerber betroffen seien, da die Verbindung von Zurückziehen in einem Pfarrhof mit selbstständiger Nutzung von spirituellen und kulturellen Angeboten einzigartig sei. Im Mai 2015 eröffnet himmlisch urlauben in Tieschen.
Generalvikar Heinrich Schnuderl, der die Segnung vornahm, erinnerte in seinen Grußworten an die Offenheit von Pfarrhöfen. Er knüpfte an Landesrat Seitingers Beschreibung der Pfarrhöfe als "Kraftorte" an, "deswegen, weil an solchen Orten Menschen in einer besonderen Beziehung zu Gott lebten." Er wünsche den Urlaubern, die hier Erholung suchen auch diese Offenheit, "Hörer des Wortes Gottes zu werden", denn Urlauben hieße nicht nur lange auszuschlafen, sondern auch "wesentlicher zu werden".
Unter den vielen gekommenen Gästen zur Segnung waren Bundesrat Franz Perhab, Direktor Georg Bliem und die benachbarte Familie Steiner vom Pichlmayergut.