Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Nach dem Jahr des Glaubens und dem Jahr der Hoffnung stellt die Katholische Kirche Steiermark das sogenannte „Jahr der Liebe“ unter das Motto „Wofür schlägt dein Herz?“. Von Dezember 2014 bis November 2015 liegt das Hauptaugenmerk auf dem gesellschaftsgestaltenden Aspekt der Liebe. Die großen „Herzensanliegen“: Mensch, Familie, Gesellschaft und Welt. Thomas Bäckenberger, Generalsekretär des Diözesanen Weges, über den Jahresschwerpunkt: „Als Kirche müssen wir wieder lernen, unsere Aufgabe in der Gesellschaft ernst zu nehmen. Es geht darum, aus Liebe zu Gott, dem Nächsten und zu uns selbst die Welt und die Gesellschaft zu gestalten.“
Genau in diese Richtung werden Schwerpunkte gesetzt und wird auch Neues für die Katholische Kirche Steiermark versucht. Ein wichtiges Anliegen sind Flüchtlinge und Asylsuchende. Bäckenberger: „Wir engagieren uns für mehr Miteinander und Integration. Wir reden mit den politisch Verantwortlichen auf Landes- und Gemeindeebene, weil Politik, wie der Papst sagt, eine der wertvollsten Formen der Nächstenliebe ist, weil sie das Gemeinwohl anstrebt‘.“
Der Slogan „Wofür schlägt dein Herz?“ lädt auch ein, die Herzensanliegen im eigenen Bereich umzusetzen. Aktive Zeichen der Liebe sind die so genannten Werke der Barmherzigkeit, die auf die Bibel zurückgehen (wesentlich Mt 25,31). Bis heute haben diese, wie zum Beispiel „Hungrige speisen“, „Kranke besuchen“ oder „Lästige geduldig ertragen“ nichts an Aktualität eingebüßt. Ab Adventbeginn wird die Katholische Kirche daher als Einstieg – insgesamt 14 Mal – ein anderes „Werk“ vorstellen. „Wir wollen einladen, unser Motiv zu teilen – ausgedruckt auf Papier und vor allem auch auf Social Media-Kanälen wie Facebook oder Twitter. Dafür soll der Hashtag #herzensanliegen verwendet werden.“, erklärt Katrin Leinfellner, diözesane Homepageverantwortliche, eine der Aktionen.
Wesentlicher Bestandteil des Jahresschwerpunktes ist die Weihnachtskampagne „Einer wird kommen“. Diese wird erstmals gemeinsam von allen christlichen Kirchen in der Steiermark getragen, ein unübersehbares Zeichen der guten ökumenischen Praxis: „Der Advent – übersetzt: Ankunft – will uns die Hoffnung auf Jesus Christus erneuern und aufmerksam machen auf sein vielfältiges Kommen in jedem Menschen. Jede und jeder ist ein Bild und Gleichnis Gottes – sei es als Kind, als Nachbar, als Asylsuchender.“, bringt Generalvikar Heinrich Schnuderl die Botschaft auf den Punkt. „Die menschgewordene Liebe Gottes soll in den Herzen Widerhall finden und bewusst machen, wofür das eigene Herz in der Tiefe schlägt“, so Bäckenberger.
Mit den Ideen für das Jahr der Liebe und den zahlreichen Herzensanliegen der Steirerinnen und Steirer soll die Steiermark ein Stück herzwärmer und heller werden. Thomas Bäckenberger setzt auf die Beteiligung sehr vieler Menschen: „So verschieden unsere Aufgaben sind, so verschieden sind auch die Talente und Charismen, die uns geschenkt sind. Jede/r von uns kann ihr/sein persönliches Herzensanliegen finden und sich zum Wohl von Mensch, Familie, Gesellschaft und Welt engagieren. Der Funke dazu möge in der Weihnacht überspringen.“
Weitere Informationen und Aktuelles finden Sie auf der Website www.herzensanliegen.at