Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Jugendliche wünschen sich weitaus mehr Sexualpädagogik im Unterricht, das zeigt eine aktuelle Umfrage der Bundesjugendvertretung. „Abenteuer Liebe“ – das Workshopangebot der Jungen Kirche Steiermark zur sexuellen Bildung – bietet jungen Mädchen und Burschen seit 13 Jahren genau dieses Angebot.
Die Befragung der Bundesjugendvertretung, an der 1.210 junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren teilnahmen, zeigt außerdem, dass Sexualpädagogik durch Lehrer und Lehrerinnen alleine zu kurz gegriffen ist und sich Jugendliche wünschen, dass bei dem Thema auch mit externen Personen gesprochen werden kann. „Uns ist es möglich die Jugendlichen einer Klasse in Mädchen und Burschen zu teilen. Von Mann zu Mann bespricht sich manches, wie zum Beispiel das Thema Pornographie leichter. Von Frau zu Frau gibt es weniger Hemmschwellen über Regelschmerzen oder Verhütung zu reden", spricht Ingrid Lackner aus Erfahrung. Außerdem können Experten und Expertinnen, die von außen in die Schule kommen, auch persönliche und intime Fragen beantworten, das ist für Lehrer und Lehrerinnen, die vielleicht noch im gleichen Ort wohnen nicht so leicht möglich, da sind die Schamgrenzen weitaus enger.
„Immer werden wir voller Spannung und Interesse erwartet. Jugendliche wollen darüber reden, was sie so sehr beschäftigt: Veränderungen des Körpers in der Pubertät, Regel, Pornos, Verhütung, wie macht man Sex richtig, was muss man alles machen, wenn man miteinander geht.“, weiß Lackner.
5.750 Kinder und Jugendliche haben am gefragten Workshop „Abenteuer Liebe“ im Jahr 2014 in steirischen Schulen teilgenommen. Insgesamt waren das 311 Workshops. „Das erfüllt uns mit Freude und mit Stolz, denn wir haben keine Gelder in Werbung gesteckt – die Mundpropaganda wirkt!“ so die Leiterin von Abenteuer Liebe, Ingrid Lackner. „Wir fahren manchmal bis zu eineinhalb Stunden zum Workshoport von Haus im Ennstal bis Radkersburg, von Fürstenfeld bis Kitzeck.“, so Lackner.