Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Sie heißen Maria, Johannes Nepomuk, Hroznata und Bartholomäus, die vier neuen Glocken des Domes von Pilsen, die zum ersten Mal anlässlich der Feier zur Eröffnung des Jahres als Kulturhauptstadt Europas geläutet werden. Und das seit 1942, als die damaligen Glocken für Kriegszwecke eingeschmolzen wurden. Die Glocken fanden nach langen 70 Jahren zum Turm zurück, und das dank der von den Bewohnern der Stadt gesammelten 10 Millionen Kronen (umgerechnet etwa 360.000 Euro).
„Pilsen lebt mehr als ein ganzes Jahr auf die Anschaffung der neuen Glocken hin. Wir konnten uns nichts Schöneres und Ergreifenderes wünschen, als das Projekt Pilsen – Kulturhauptstadt Europas 2015 mit dem Erklingen der Glocken zu beginnen. Diese konnten nur dank der Großzügigkeit, dem Wohlwollen und dem Zusammengehörigkeitsgefühl der Bürger unserer Stadt in den Turm der Kathedrale gehoben werden.“, sagt der Stellvertreter des Oberbürgermeisters, Martin Baxa. Eine eigene „Symphonie der Glocken“ wurde dazu komponiert, die durch einen Chor, der aus Fenstern in den umliegenden Häusern des Hauptplatzes singen wird, zur Aufführung gebracht wird.
Bischof Frantisek Radkovsky hat Diözesanbischof Egon Kapellari als Mitglied der Kommission der europäischen Bischofskonferenzen (COMECE) dazu eingeladen, als ein Zeichen der Verbundenheit beider Kulturhauptstädte, die Glocken des Grazer Domes gleichzeitig läuten zu lassen. Bischof Egon Kapellari, der auch in der österreichischen Bischofskonferenz für Europafragen zuständig ist, kommt dieser Bitte nach Rücksprache mit der Dompfarre gerne nach.