Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Seit 2012 begleitet die Diözese Graz-Seckau, auf Wunsch des damaligen Erzbischofs der Erzdiözese Marburg, beratend in einer Arbeitsgruppe die wirtschaftliche Sanierung und Restrukturierung. Die Diözese freut sich über die letztendliche Einigung ihrer Nachbardiözese mit den Gläubigern. Der abgeschlossene Restrukturierungsvertrag sieht vor, das gesamte Immobilienvermögen der Erzdiözese zu veräußern und den gesamten Erlös den Gläubigern zukommen zu lassen.
Die Vereinbarung wird bei einer erfolgreichen Umsetzung in den nächsten fünf Jahren für die Erzdiözese Marburg eine Basis schaffen, damit die seelsorgliche Arbeit gesichert ist und ein stabiler, wirtschaftlicher Neuanfang ermöglicht wird.
Mit der Unterzeichnung der Restrukturierungsvereinbarung hat die Arbeitsgruppe der Diözese Graz-Seckau ihre Arbeit zur Beratung der Erzdiözese beendet. Die Unterstützung bei der Bewältigung der schwierigen wirtschaftlichen Situation war auch Ergebnis der guten nachbarschaftlichen Zusammenarbeit und der vielfältigen freundschaftlichen Kontakte der letzten Jahrzehnte.
Mit 19. September 2014 wurde die Slomsek-Stiftung errichtet. Gründer sind die Erzdiözese Salzburg, die Diözese Gurk und die Diözese Graz-Seckau. Diese Stiftung wurde von den Gründern mit einem Kapital von rund zwei Mio. Euro ausgestattet. Ziel dieser Einrichtung ist es, durch den Ankauf von zentralen kirchlichen Gebäuden die Weiterführung der seelsorglichen Arbeit in der Erzdiözese Marburg sicherzustellen. In dieser Aufgabenstellung hat die Stiftung Ende des Jahres 2014 ein Anbot zum Erwerb des Bischofshauses in Marburg gelegt.
Zur Geschichte der Erzdiözese Marburg
Die Kirche in Slowenien besteht seit 2006 aus sechs Diözesen, wobei die größten davon die Erzdiözesen Ljubljana (Laibach) und Maribor sind. Von den derzeit rund zwei Millionen Einwohnerndes Landes gehören 1,16 Millionen (57,8 Prozent) der römisch-katholischen Kirche an.
Die Erzdiözese Maribor weist starke Bezüge zu Österreich auf: Das Gebiet gehörte zur 1228 von Salzburg aus gegründeten Diözese Lavant, deren Bischofssitz Marburg 1859 wurde. Erst 1924 wurde der südliche Teil der Diözese aufgrund der Zugehörigkeit zum "Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen" aus der Salzburger Kirchenprovinz gelöst, 1962 von "Lavant" auf "Maribor" umbenannt und 1968 als nunmehr eigene Diözese der Erzdiözese Ljubljana unterstellt. 2006 erhob Papst Benedikt XVI. die Diözese Maribor zur Erzdiözese und gründete die Diözesen Celje, Novo Mesto und Murska Sobota neu.
Die Hauptstadt Ljubljana wurde unter dem Habsburger-Kaiser Friedrich III. 1461 zum Bischofssitz und 1961 zur Erzdiözese erhoben, der 1968 die Diözese Koper unterstellt wurde. Mit der Neuordnung 2006 trat Laibach die Diözese Novo Mesto ab, die allerdings weiterhin zur Laibacher Metropolie gehört.
kathpress