Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Vor 10 Jahren - am 12. Jänner 2014 - fand die feierliche Amtseinführung von Erzbischof Franz Lackner statt, bei der er den Bischofsstab aus der Hand seines Vorgängers, Erzbischof Alois Kothgasser, im Salzburger Dom empfing. Lackner wurde damit der 91. Bischof von Salzburg, der 90. Nachfolger des heiligen Rupertus und der 79. Erzbischof. Anlässlich des zehnten Jahrestages seiner Amtseinführung feiert Erzbischof Franz Lackner am 14. Jänner um 10 Uhr im Dom zu Salzburg das Hochamt als Dankgottesdienst.
Franz Lackner wurde am 14. Juli 1956 als Anton Lackner in Feldbach geboren und stammt aus dem südoststeirischen Dorf St. Anna am Aigen. Er wuchs in kleinbäuerlichen Verhältnissen auf und begann nach der Pflichtschule eine Lehre als Elektriker. Auf Zypern, wo er von 1978 bis 1979 als UNO-Soldat diente, fasste er die Entscheidung, Priester zu werden. Er besuchte ab 1979 das Aufbaugymnasium Horn, 1984 folgte der Eintritt in den Franziskanerorden. 1991 wurde er zum Priester geweiht.
Nach dem Doktorat an der päpstlichen Universität Antonianum des Franziskanerordens in Rom unterrichtete der Steirer dort Metaphysik, bis er 1999 zum Provinzial der Franziskanerprovinz von Wien berufen wurde. Im selben Jahr erfolgte der Lehrauftrag in Philosophie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Heiligenkreuz. Im Oktober 2002 wurde Lackner zum Weihbischof der Diözese Graz-Seckau ernannt und am 8. Dezember 2002 zum Bischof geweiht. Sein Wahlspruch lautet seither: "Illum oportet crescere" (dt. "Er (Christus) muss wachsen", Joh 3, 30). Am 18. November 2013 ernannte Papst Franziskus Lackner nach der Wahl durch das Salzburger Domkapitel zum neuen Erzbischof von Salzburg.
Als Erzbischof von Salzburg ist Lackner auch Metropolit der Kirchenprovinz Salzburg, welche die Diözesen Feldkirch, Innsbruck, Gurk-Klagenfurt und Graz-Seckau umfasst. Traditionell mit dem Amt verbunden sind die Ehrentitel "Legatus Natus" ("geborener Legat", ständiger Botschafter des Heiligen Stuhls) sowie "Primas Germaniae" (Primas Deutschlands bzw. des deutschen Sprachraums). Seit Juni 2020 ist Lackner zudem Nachfolger von Christoph Kardinal Schönborn als Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz.
Quelle: Kathpress
2002 wurde Lackner zum Weihbischof der Diözese Graz-Seckau ernannt und am 8. Dezember in Graz zum Bischof geweiht. 2013 ernannte Papst Franziskus ihn nach der Wahl durch das Domkapitel zum Erzbischof von Salzburg. Dieser ist Metropolit der Kirchenprovinz Salzburg, welche auch die Diözesen Feldkirch, Innsbruck, Gurk und Graz-Seckau umfasst. Seit Juni 2020 ist Lackner zudem als Nachfolger von Kardinal Schönborn Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz.