Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Seit Ende August bereist Bischof Wilhelm Krautwaschl die afrikanischen Länder Uganda und Tansania. Am Programm stehen Treffen mit den jeweiligen Bischöfen der Diözesen Jinja in Uganda und Morogoro in Tansania, wie auch Besuche von Projekten österreichisch-katholischer Entwicklungsprojekte der Dreikönigsaktion, der Katholischen Männerbewegung, der Katholischen Frauenbewegung und des Welthauses der Diözese Graz-Seckau. Auch Treffen mit dem Kontaktbüro der Österreichischen Agentur für Entwicklungsarbeit und Horizont 3000 sind geplant. Begleitet wird Bischof Krautwaschl vom Vorsitzenden des Welthauses, Johann Pfeifer, der Projektreferentin des Welthauses, Sigrun Zwanzger, dem Sekretär der Katholischen Männerbewegung Steiermark, Alexander Auer und dem Priesterseminaristen André Straubinger.
Laufende Informationen und Fotos sind auf der facebook-Seite zu finden. Seine Eindrücke schildert Bischof Wilhelm Krautwaschl auf seinem persönlichen Blog unter krautwaschl.info.
So schreibt er abschließend: „Seit ich erstmals meine Füße auf afrikanischen Boden vor etwas mehr als zwei Wochen gesetzt habe, wird mir dies immer deutlicher: Ja, die Christen und damit die Kirche/n haben ein weltweites Netzwerk von authentischen Berichten, was sich wirklich abspielt vor Ort, um es plakativ auszudrücken. Deren Sichtweise überschneidet sich vielleicht nicht zur Gänze mit dem, was bei uns veröffentlicht wird, trägt aber mit Sicherheit zu einem umfassenderen Blick bei. Und dieser Herausforderung müssen (!) wir uns stellen, um nicht den Algorithmen der sozialen Medien zu verfallen und nur mehr das als "wahr" zu erklären, was uns durch diese als einzige Realität vorgegaukelt wird, eigentlich aber nichts anderes macht als die eigene Meinung zu bestätigen.“
Immer wieder tief beeindruckt zeigt sich Bischof Wilhelm von der Spiritualität: „Zugleich habe ich die Entdeckung machen dürfen, wie sehr der Glaube hier das Menschsein vertieft und selbstverständlich ist für das was Entwicklung heißt. Wir in Europa sind oft jene, die das eine vom anderen "säuberlich" trennen wollen, aber vieles an Hilfestellung kirchlicher Projektpartner in der Entwicklungszusammenarbeit ist nur auf dem Hintergrund gelebter Nachfolge Jesu Christi zu verstehen.“