Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Am 7. Oktober um 15 Uhr feiern sechs neue PastoralassistentInnen gemeinsam mit der ganzen Diözese ihren Sendungsgottesdienst im Grazer Dom.
PastoralassistentInnen haben die Aufgabe, mit allen ChristInnen nach Wegen zu suchen, wie das Evangelium gelebt und bezeugt werden kann. Sie begleiten Menschen in wichtigen Lebensphasen und helfen ihnen, diese im Licht Gottes zu deuten (z.B. in der Vorbereitung auf die Sakramente oder in Bibel- und Gebetskreisen usw.) Sie gestalten Gottesdienste und verkündigen das Wort Gottes. Sie arbeiten mit unterschiedlichen Menschengruppen (Kinder, Jugendliche, Alte, Kranke,..) und unterstützen ehrenamtliche MitarbeiterInnen. Der Ausbildung zur PastoralassistenIn geht ein Theologiestudium mit anschließendem einjährigen Pastoralpraktikum voran.
Folgende PastoralassistenInnen werden im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes mit Bischof Wilhelm Krautwaschl gesandt:
Andrea Freitag wurde 1989 geboren und ist in Sebersdorf in der Pfarre Bad Waltersdorf aufgewachsen. Ein großes Vorbild der Herzensgüte war und ist für sie ihre Oma. Die Familie und die Katholische Jungschar in der Heimatpfarre prägten den Glauben von Andrea Freitag, die 2014 heiratete. Sie bedankt sich bei ihrem Mann und ihrer Familie, „die mich immer unterstützen“.Gemeinsam mit den drei Pfarren Gleisdorf, Hartmannsdorf und Sinabelkirchen möchte sie „den Weg im Glauben ein Stück weitergehen“.
Wahlspruch: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ (Der Kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry)
Markus Löhnert, geboren 1977, war sieben Jahre in der Privatwirtschaft tätig, ehe er in Graz und im deutschen Bad Reichenhall Theologie studierte. Im Pfarrverband Graz-Straßgang und Graz-St.Elisabeth hatte er schon zehn Jahre als Lektor und Firmbegleiter mitgewirkt und steigt dort nun als Pastoralassistent ein. Markus Löhnert zog dann mit seiner Frau Monika nach Oberösterreich um. Seine Familie bekam Zuwachs, und er sammelte viel Erfahrung in der pastoralen Praxis in St. Marien (im Bezirk Linz-Land) und Wels. Aus privaten Gründen zog er 2015 in seine Heimatstadt Graz zurück. Er ging zwei Jahre in Karenz, um sein Masterstudium abzuschließen und seiner Frau den Wiedereinstieg in ihre Ausbildung zur Ärztin für Allgemeinmedizin
zu ermöglichen. Nach zwei Jahren steigt er nun wieder ins Berufsleben ein. Der Glaube an Christus sei ihm immer wieder „fester Anker auf stürmischer See“ gewesen. Dieses Getragensein von Gott zu bezeugen soll seine „Mission für die nächsten Jahre“ sein.
Wahlspruch: „Haltet in eurem Herzen Christus, den Herrn, heilig! Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.“ (1Petr 3,14b.15)
Stephanie Rack hat nach dem Studium an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule in Graz zunächst als Religionslehrerin anden Volksschulen Pirka und Peter Rosegger in Graz unterrichtet. Danach war sie im Grazer Pfarrverband Christkönig–Hl. Schutzengel Pastorale Mitarbeiterin, zuletzt zwei Jahre im Pastoralpraktikum im Pfarrverband Premstätten–Wundschuh. Alle diese Orte haben einen „bleibenden Geschmack“ bei ihr hinterlassen. Mit großer Freude sei sie mit Kindern und Erwachsenen auf dem Weg, „um der Frohen Botschaft Jesu nachzuspüren und uns einladen zu lassen, im Reich Gottes, in Gottes Gegenwart zu leben“. Als Pastoralassistentin im Pfarrverband Gratwein–Rein–Maria Straßengel hofft Stephanie Rack seit 1. September, „dass in meinen Worten, in meiner Ausstrahlung und in meinem Handeln für die Menschen etwas zu spüren ist von der köstlichen Liebe Gottes“.
Wahlspruch: „Wie köstlich ist deine Liebe, Gott! Denn bei dir ist die Quelle des Lebens.“ (Ps 36,8a.10a)
Im Pfarrverband Graz-Puntigam–Graz-St. Johannes und in der Pfarre Feldkirchen hat Petra Schaffenberger die Möglichkeit, erneut ihr „Zelt aufzuschlagen, viele neue Erfahrungen zu sammeln und neue Bekanntschaften zu machen“. Am Anfang können die Schritte von Angst und Nervosität begleitet werden, schildert sie, aber nach den ersten paar Schritten werde es leichter. Die guten, aber auch die „schlechten“ Seiten von Kirche habe sie, 1989 geboren, in Aflenz-Kurort erfahren dürfen, wo sie aufgewachsen sei, berichtet Petra Schaffenberger. Seit ihrem 8. Lebensjahr habe sie in der Pfarre mitgearbeitet.
Wahlspruch: „Aufbruch und Wagnis. Aller Anfang bedeutet Aufbruch, bringt Wandlung und Entwicklung, birgt Neugier und Neuland in sich.“ (Paul Weismantel)
Im Pfarrverband Krieglach–Langenwang arbeitet seit Herbst Monika Schöner. Sie wurde 1966 geboren und erlebte bei der Katholischen Jungschar und später bei den Pfadfindern, „von Gott persönlich angesprochen und herausgefordert zu sein – in den Gottesdiensten, persönlichen Begegnungen und in der Natur“. Die letzten 20 Jahre lebte sie in Mödling in Niederösterreich, jetzt in Kapfenberg. Monika Schöner ist seit 1993 verheiratet. Dem Ehepaar wurden drei Kinder geschenkt.
„Leider verloren wir 2005 unser mittleres Kind nach einem Unfall“, erzählt sie. Der Familie wurde „der Boden unter den Füßen weggezogen“. Sie hatte aber viel Unterstützung durch Freunde, professionelle Helfer, „und dann war da immer noch dieses kleine ‚Licht‘, das uns weiterleben ließ“. Nach vielen interessanten Jahren an der Technischen Universität Wien wechselte Monika Schöner und ließ sich zur Pastoralassistentin ausbilden. Sie arbeitete zuerst in Niederösterreich und dann neun Jahre in der Pfarre Maria Hietzing in Wien.
Wahlspruch: „Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast. Und wenn es noch so wenig ist, aber lebe es.“ (Frère Roger Schutz, Taizé)
Für Bärbel Wildling bildet diese Bitte König Salomos „ein persönliches Leitwort in der Pflegeheimseelsorge“, in der sie in Graz
tätig ist (Pfarre Heiligster Erlöser im Landeskrankenhaus, Stadtkirche und Dekanat Graz). Den Bibelspruch aus dem ersten Buch der Könige haben ihre Kolleginnen und der Kollege auch als Motto auf die Einladung zur Sendungsfeier geschrieben.
Bärbel Wildling, die in der Obersteiermark geboren und aufgewachsen ist, entfaltet: „Krank sein, alt sein, krank und alt sein, sterbend sein braucht aufmerksame und sehr unterschiedliche Begleitung – immer wieder anders – und je anders bei Betroffenen, Angehörigen oder Personal. Diesem Bereich der Krankenhaus- und Pflegeheimseelsorge galt mein Interesse schon während meines Theologiestudiums in Graz, wo ich meinen Schwerpunkt auf die Ethik am Lebensende setzte. Diese Thematik begleitete mich später auch in meiner eigenen Familie bei der Pflege von Angehörigen sowie bei meiner Arbeit in der Hospiz- und Trauerbegleitung.“
Wahlspruch: „Schenke mir ein hörendes Herz!“ (1 Kön 3,9)