Die Diözese Graz-Seckau, 1218 gegründet, umfasst 388 Pfarren. Diözesanbischof ist seit 2015 Wilhelm Krautwaschl. Mehr zur Diözese
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Zwei wichtige Entscheidungen für die Bischofsweihe Hermann Glettlers sind gefallen: Die Feierlichkeiten finden am Samstag, 2. Dezember 2017 um 12 Uhr in der Olympiahalle Innsbruck statt, sein Wahlspruch wird lauten: „Euntes curate et praedicate - Geht, heilt und verkündet“
Schon wenige Tage nach der Ernennung Gletters zum Bischof von Innsbruck wurde klar, dass das Interesse an der Bischofsweihe sehr groß ist. Der Innsbrucker Dom stößt mit 750 BesucherInnen an die Grenzen seiner Kapazität. Als einzige Möglichkeit, die Bischofsweihe als ein Fest für alle zu gestalten, bietet sich in Innsbruck die Olympiahalle an. Diese steht in der Öffentlichkeit für einen Ort der Vielfalt und Begegnung und war bereits in der Zeit von Bischof Rusch Gottesdienstraum. Bis zu knapp 4.000 Menschen können daher am 2. Dezember mit Hermann Glettler bei seiner Bischofsweihe direkt mitfeiern. Auch Gäste aus der Steiermark werden für die Feierlichkeiten erwartet. Nähere Informationen zur Teilnahme an der Weihe für steirische TeilnehmerInnen folgen nächste Woche. Die Kollekte bei der Bischofsweihe soll der neu errichteten Notschlafstelle in Innsbruck und dem Caritas-Integrationshaus zukommen.
Ganz "verlassen" wird der Dom zu St. Jakob in Innsbruck als Haupt- und Mutterkirche der Diözese auch nicht sein: Um 19 Uhr wird der neugeweihte Bischof dort einer feierlichen Vesper zum Adventbeginn vorstehen. In diesem Rahmen ist auch der landesübliche Empfang am Domplatz geplant.
Eine Entscheidung hat der designierte Bischof auch zu seinem Wahlspruch getroffen. Er lautet: „EUNTES CURATE ET PRAEDICATE - Geht, heilt und verkündet“ Glettler versteht diesen Spruch als zukünftiges Motto für die Diözese Innsbruck und möchte damit bewusst an das Motto des Diözesanjubiläums 2014 anknüpfen, dass unter dem Motto ‚Aufbrechen‘ stand.
Der Wahlspruch ist dem Matthäus Evangelium entnommen, wo Jesus die Wahl der zwölf Jünger trifft und diese für die Mission anweist: „Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.“
„Es ist der Auftrag des Evangeliums sich auf den Weg zu machen, füreinander in einer herzhaften Sorge da zu sein und von der Hoffnung zu sprechen, die uns geschenkt wurde.“ Gleichzeitig dankte Glettler allen, die sich an der Findung des Wahlspruchs beteiligt hatten. Die Vielzahl der Vorschläge führte letztlich zum Wahlspruch, der die Dynamik des Diözesanjubiläums weiterführt.